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ProSiebenSat.1 wächst dank Digitalgeschäft

Rekordjahr ProSiebenSat.1 wächst dank Digitalgeschäft

ProSiebenSat.1 ist im klassischen TV-Geschäft 2012 kaum gewachsen. Die Sender der Gruppe haben Marktanteile verloren. Dennoch wächst der Konzern und meldet Rekordzahlen: Vor allem dank des Digitalgeschäfts ging es für den RTL-Rivalen weiter bergauf.

München. ProSiebenSat.1 ist 2012 nur dank neuer Geschäfte abseits des klassischen Fernsehens gewachsen. Die Digitalsparte des TV-Konzerns legte kräftig zu, trieb das Wachstum des gesamten Unternehmens und sicherte den Münchnern ein weiteres Rekordjahr. Auch in diesem Jahr soll es weiter aufwärtsgehen.

Das TV-Geschäft trat beim Umsatz im vergangenen Jahr angesichts schwächerer Werbemärkte aber auf der Stelle. Insgesamt wuchsen die Erlöse des RTL-Rivalen - die im Dezember verkauften skandinavischen Sender herausgerechnet - um gut 7 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro. Unter dem Strich stieg der Gewinn auch dank eines besseren Finanzergebnisses um 23 Prozent auf 325 Millionen Euro.

“2012 war ein weiteres Rekordjahr für die ProSiebenSat.1 Group. Wir haben unsere Expansion in die digitale Welt erfolgreich fortgesetzt“, teilte Konzernchef Thomas Ebeling mit. Der Manager will mit Geschäften abseits des Werbegeschäfts die Sendergruppe unabhängiger von den schwankenden Reklame-Märkten machen. Dazu investiert er etwa in die Entwicklung von Online-Plattformen wie den YouTube-Herausforderer MyVideo oder Internet-Spielen.

Mittlerweile trägt die Digitalsparte immerhin fast 15 Prozent des Umsatzes - und wächst. 2012 legten die Erlöse des Geschäfts um 38 Prozent auf 351,2 Millionen Euro zu. Dagegen blieb der Umsatz des klassischen TV-Geschäfts mit 1,91 Milliarden Euro nahezu unverändert. Allerdings mussten die Sender der Gruppe, wie Sat.1, Kabel 1 oder Sixx, im vergangenen Jahr Marktanteile abgeben.

Zusammengerechnet ging der Anteil an den Zuschauern in der sogenannten werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von 28,9 auf 27,8 Prozent zurück. Hier habe sich der Einfluss der Fußball- Europameisterschaft sowie der Olympischen Spiele bemerkbar gemacht. Die Ereignisse wurde nur von ARD und ZDF übertragen.

dpa

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