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15:39 14.08.2015
Ab Freitag täglich live auf Sat.1: Promi Big Brother Quelle: Jens Kalaene/dpa
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Köln

An diesem Freitag (20.15 Uhr) ist es soweit: Dann beginnt auf Sat.1 die dritte Staffel vom "Promi Big Brother". Der Sender hat im Vorfeld einiges dafür getan, um Aufmerksamkeit für das Format zu generieren. Tröpfchenweise wurden die Namen der vermeintlichen Promi-Kandidaten veröffentlicht.

Fast im gleichen Atemzug wird dabei die Konflikttauglichkeit des mehr oder minder bekannten Kandidaten mit anderen Bewohnern "hervorgehoben". Überraschend ist das natürlich nicht - Drama, Zickereien und Gockelgehabe - ist das Salz in der Suppe derartiger Shows.

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Vom Playmate über den Schlagerstar bis zum Fußball-WM-Helden: Das sind die Kandidaten für die Sat.1-Show "Promi Big Brother".

Das Format zehrt von den Reibereien und Befindlichkeiten der Bewohner, wie zuletzt vor einem Jahr zusehen war, als vor allem Ex-Politiker Ronald Schill mit seinen "Auftritten" bei "Promi Big Brother" für Aufmerksamkeit - und Quote - sorgte. "Jeder Bewohner trägt letztlich zur Einzigartigkeit der gesamten Sendung bei. Und inhaltlich lassen wir uns natürlich auch immer wieder neue Dinge einfallen", sagt der stellvertretende Sat.1-Senderchef Marc Rasmus im Interview mit der HAZ.

"Von Haus aus Arschloch"

Das will der Sender bei der neuen Staffel natürlich gerne wiederholen. Dementsprechend liest sich die bislang bekannte Kandidatenauswahl: Als erster "Promi Big Brother"-Kandidat der dritten Staffel wurde der ehemalige DSDS-Finalist - und Ex-Gefängnisinsasse - Menowin Fröhlich - öffentlich, der sogleich zu Protokoll gab: "Ich habe es drei Jahre im Knast ohne ausgehalten, dann werde ich 14 Tage wohl auch überleben."

Die Rolle des Bad Boys ist dem 27-Jährigen allerdings wohl nicht zugedacht. Die könnte - wenn es nach den von Sat.1 vorab veröffentlichten Aussagen geht - dem Schlagerstar Nino de Angelo vorbehalten sein. Der 51-Jährige haut im Vorfeld kräftig auf den Putz. So wird de Angelo zitiert, es könne sein, dass er auf Menschen treffe, die "von Haus aus Arschloch sind".

Nackte weibliche Haut gehört ebenfalls zum Grundkonzept solcher Sendungen. Sat.1 setzt hierzu auf mindestens ein Playmate. Fest steht bereits der Einzug von Sarah Nowak: Das Playmate des Jahres 2015 kommt als "Auszieh-Expertin" (offizielle Pressemitteilung) zu "Promi Big Brother" und offenbart im Vorfeld, dass sie "eine leicht exhibitionistische Ader habe". Aha.

Ex-Gewinner moderiert die Web-Show

Dass sie mit diesen "Vorzügen" nicht die einzige "prominente" Kandidatin bleiben wird, ist nicht nur absehbar, sondern wird vom Sender Sat.1 gleich für die Auftaktsendung zum Show-Akt forciert. Der Zuschauer soll bis zum "Promi Big Brother"-Start am Freitag wählen, ob Ex-"Germanys Next Topmodel"-Teilnehmerin Gina-Lisa Lohfink oder Ex-"Berlin -Tag & Nacht"-Darstellerin Julia Jasmin Rühle in den Container einziehen darf. Spätestens dann wird auch bekannt, wer zu den weiteren Kandidaten neben Wilfried Gliem ("Wildecker Herzbuben"), Ex-Fußball-Nationalspieler David Odonkor und Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer gehört.

Das Konzept hat Sat.1 2015 nach eigenen Angaben nur in Details verändert. Wieder wird es Promis geben, die in der luxuriösen oberen Etage des Hauses logieren dürfen. Die anderen müssen in einem eher kargen Keller ihr Dasein fristen. Später werden die Bewohner Runde für Runde rausgewählt und der Sieger bekommt 100.000 Euro. Die Zuschauer können darüber jeweils abstimmen.

Moderiert wird die Show aus Köln wieder täglich live von Jochen Schropp. Dazu hat Sat.1 "Promi Big Brother" wieder eine Web-Show spendiert. Moderiert wird diese von einem gewissen Aaron Troschke, der als Wer-wird-Millionär-Kandidat bei RTL vor Jahren kurzzeitige Bekanntheit erlangte - und im vergangenen Jahr Promi Big Brother 2014 als Sieger verließ.

zys mit dpa

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