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Böhmermann gibt keine Unterlassungserklärung ab

Prozess wird wahrscheinlicher Böhmermann gibt keine Unterlassungserklärung ab

Jan Böhmermann lässt sich nicht kleinkriegen und steht zu seinen Worten: Zumindest will er im Fall seines umstrittenen Schmähgedichts, das ihm eine Anzeige des türkischen Präsidenten einbrachte, keine Unterlassungserklärung abgeben.

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Jan Böhmermann bleibt hart und will auch nach der Anzeige Erdogans keine Unterlassungserklärung abgeben.

Quelle: EPA/ROBERT GHEMENT

München. Trotz des ganzen Wirbels steht ZDF-Satiriker Jan Böhmermann weiter zu seinem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird Böhmermann keine Unterlassungserklärung abgeben. Erdogan hatte den 35-jährigen Satiriker zuvor wegen Beleidigung bei der Staatsanwaltschaft Mainz persönlich angezeigt. Durch die nicht abgegebene Unterlassungserklärung wird ein Prozess nun wahrscheinlicher.

In dem Schmähgedicht hatte Böhmermann das türkische Staatsoberhaupt mit Worten wie "Ziegenficker" massiv beleidigt, woraufhin die Türkei Deutschland aufforderte, den Satiriker strafrechtlich zu verfolgen. Das wiederum hatte hierzulande eine intensive Debatte über das Thema Pressefreiheit ausgelöst.

caro

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Erdogan-Schmähkritik

Die Bundesrepublik lässt eine Strafverfolgung von Jan Böhmermann zu: Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmittag mit. Die Koalition sei sich nicht einig gewesen in dieser Frage, sagte Merkel weiter. Ein Gericht muss nun klären, ob die Schmähkritik am türkischen Präsidenten Erdogan zulässig ist.

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