Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Fernsehen Achtung, die C-Promis zeigen Gefühle
Nachrichten Medien Fernsehen Achtung, die C-Promis zeigen Gefühle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 18.01.2016
Dschungelprüfung im Sarg: Helena Fürst konnte nur fünf Sterne finden und hat damit kein Essen für ihr Camp erspielt. Quelle: RTL / Stefan Menne
Anzeige

Stars, die in den Dschungel gehen, brauchen entweder dringend das Geld oder Aufmerksamkeit, um wieder besser im Geschäft zu sein. Meist beides. Und Aufmerksamkeit bekommt, wer eine gute Rolle spielt. Deswegen muss man vorsichtig sein, bei dem, was die Promis im Dschungel so von sich geben.

Zur Galerie
Tag 3, Dschungel-Duell 4 "Katakomben der Verzweiflung": Helena Fürst und David Ortegas werden in Särgen festgezurrt und müssen zwischen Mehlwürmern, Ratten, Kakerlaken, Grillen und Fischabfällen die begehrten Sterne sammeln.

Der dritte Tag war bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" der Tag der Gefühle und Geständnisse. Hier ein Überblick, wer was gestanden hat, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist und was wirklich hinter dem Geständnis steckt.

Gunter Gabriel: "Ich würde so vieles anders machen"

Wahrheitsgehalt: Einerseits hoch, andererseits: das würde wohl jeder sagen. Also keine besonders erleuchtende und einleuchtende Erkenntniss. Der feiste Sänger bereut, dass er so oft im Leben falsch abgebogen ist und üble Konsequenzen (Pleite, Auftritte bei Baumarkteröffnungen, etc.) tragen musste. Vielleicht sollten wir dem maximal unsympathischen Gabriel einen Neustart gönnen. Das hätte uns auch dieses unerträgliche "Hey Boss, wir brauchen mehr Geld" und natürlich auch seinen Auftritt im Dschungelcamp erspart.

Sophia Wollersheim: Deswegen habe ich riesige Brüste

Sophia Wollersheim hat einen unechten Körper, an dem gerade mal das Gehirn noch im Originalzustand zu sein scheint. Am Sonntag hat sie erklärt, warum sie sich immer wieder unters Messer gelegt hat. "Minderwertigkeitskomplexe." Ja, das scheint realistisch. Und absolut glaubhaft. Wer nicht mit sich zufrieden ist, lässt sich riesige Brüste machen und 'ne falsche Nase und die Wangen unterspritzen und die Brüste nochmal vergrößern. Zack, sind die Komplexe weg. Zack, in den Dschungel.

David Ortega: Ich finde Vögel unsympathisch

Wenn David Ortega spricht, dann wie einer, der gerade über die Erfindung der Sprache gestolpert ist. Als er den Dschungelinsassen erzählt, was er in der Prüfung erlebt hat (er musste in einem Sarg liegend Sterne sammeln und wurde mit allerlei Tierchen traktiert), stolperte er über die Vielzahl der Worte, die binnen Sekunden seinen Mund verließen. Sinn hat das alles nicht ergeben. Als Belohnung für die gewonnene Prüfung gab es eine Taube zu essen. Das veranlasste Ortega zu dem Geständnis  "Ich finde Vögel unsympathisch." Absolut unglaubhaft. Eigentlich wollte er sagen: "Ich bin gut zu Vögeln". Nur wusste er das selbst nicht.

Zur Galerie
Wer wird die größte Nervensäge im RTL-Dschungelcamp 2016? Ein Quartett der Kandidaten von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus".

Menderes und Legat über ihre Kindheit

Der eine hat von seinem Vater keine Liebe bekommen und hat später krampfhaft nach Anerkennung gestrebt. Der andere wurde von seinem Vater missbraucht. Die Lagerfeuer-Geständnisse von Menderes und Thorsten Legat gaben Einblicke in die verkorkste Kindheit der beiden und ist natürlich absolut glaubhaft. Vor allem die Erzählungen, wie Menderes versuchte, die fehlende Liebe seines inzwischen verstorbenen Vaters zu kompensieren, machten doch sehr nachdenklich. Immer wieder trat er bei "Deutschland sucht den Superstar" auf, wurde verlacht. Auch viele Auftritte von ihm gerieten zur Farce. Jetzt ist er mit seinem sympathischen und ehrlichen Auftreten im Dschungelcamp auf einem  guten Weg, seinem Image und Ansehen einen deutlichen Schub zu geben. Wenn das nur sein Vater sehen könnte. Und Thorsten Legat ist ja eh über jeden Verdacht der Lüge erhaben. Der Mann kann nur die Wahrheit sagen. Den Vater-Sohn-Konflikt löste er jedenfalls auf handfeste Art (siehe Legat des Tages).

Legat des Tages

"Ich habe meinen Vater dermaßen verdroschen." (Legat spricht am Lagerfeuer über seinen Vater, der ihn missbraucht hat.)

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Fernsehen Tag 2 im Dschungelcamp - Die von der Resterampe

Tag zwei im Dschungel und schon kann man – nein, man muss sogar – denen vom RTL für dieses grandiose Kandidaten-Casting gratulieren, meint Carsten Bergmann.

17.01.2016
Fernsehen ARD-Krimi am Sonntagabend - So gut ist der neue "Polizeiruf"

Im „Polizeiruf 110: Und vergib uns unsere Schuld“ stößt Kommissar Hanns von Meuffels an seine Grenzen. An den Rand des körperlich-seelischen Zusammenbruchs treibt ihn ausgerechnet ein längst abgeschlossener Fall.

17.01.2016
Fernsehen Diät für die Datensammler - Das sind die Alternativen zu Windows 10

Ohne Betriebssystem geht am Computer gar nichts. Microsoft hat gerade mit Windows 10 eine neue Version seiner weltweit führenden Software veröffentlicht – und mit Zwangsdown­load und Datenschnüffelei schon viele Nutzer verärgert. Aber es gibt Alternativen.

16.01.2016
Anzeige