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"Der Weg ist die Meisterschaft"

RTL-Sommerdschungel "Der Weg ist die Meisterschaft"

Für alle, die sich den RTL-Sommerdschungel bisher nicht angetan haben, die aber wissen wollen, ob sie etwas verpasst haben: Wir zeigen die schönste Gemeinheit, die beste Kulisse, die größte Schwäche – und was sonst noch wichtig war.

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Und jeden Abend wieder unter die Ekeldusche: Wer darunter steht, spielt eine eher kleine Rolle. In diesem Fall waren es Carsten Spengemann (l.), Nadja Abd El Farrag und Willi Herren.

Quelle: RTL

Köln. Am Sonnabend ist schon wieder Schluss. Endlich. Dann zeigt RTL das Finale der Show "Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!" (ab 20.15 Uhr). Nach einer Woche ist es dann auch genug mit: C-Promis, Prüfungen und Sprüchen. Hier zeigen wir, was bisher geschah – für den Fall, dass Sie sich fragen, ob Sie etwas verpasst haben.

Das Prinzip?

Aus jeder der bisherigen neun  Staffeln des RTL-Realityformats treten drei Kandidaten an, um im Herbst noch einmal ins Dschungelcamp einzuziehen. Um die Wildcard für die zehnte Ausgabe des 2004 gestarteten Formats buhlen in der neuen Show "Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein" seit Freitag vor einer Woche neben Dschungelkönigen wie Melanie Müller auch früh ausgestiegene Ex-Kandidaten wie Michael Wendler. Sie müssen sich im deutschen Großstadtdschungel beweisen. Am Ende jeder Folge wird einer der drei vom Publikum ins Finale gewählt, das am Sonnabend zu sehen ist.

Schönste Gemeinheit?

"Costa Cordalis zuckt mit keiner Wimper. Wie auch?", sagte der Moderator Daniel Hartwich und spielte damit auf die auffälligen Gesichts-OPs des Schlagersängers an. Böse-bissige Kommentare des Moderatorenduos gehören stets zu den Höhepunkten der Sendungen. Dabei nimmt Sonja Zietlow gerne auch das eigene Format auf die Schippe, das aus der Not der Promis von gestern Kapital schlägt: "In Vorbereitung auf die zehnte Ausgabe des Dschungelcamps wollen wir wehmütig zurückblicken, so wie sonst immer unsere Kandidaten."

Bestes Outfit?

Carsten Spengemann, Lästerheld aus der dritten Staffel, trug während der Interviews für die neue Sendung ein T-Shirt mit der Aufschrift "Born without" – "Geboren ohne". Das gibt bei einem Mann, der auf Mallorcas Bühnen Lieder wie "Wir wollen Salz auf die Eier" singt, Raum für Assoziationen. Man könnte den Satz ergänzen durch Verstand, Erfolg, Würde, Eigenschaften. Alles ohnehin eher hinderlich, wenn man bei diesem Format mitmacht.

Bester Spruch?

"Wer über mich lästert, der spricht eigentlich mit meinem A ..." Ingrid van Bergen, die inzwischen über 80 Jahre alte Dschungelkönigin aus der vierten Staffel, setzte sich mit ihrem lockeren Mundwerk wieder durch und zieht ins Finale ein.

Der weiseste Sinnspruch?

"Der Weg ist die Meisterschaft." Costa Cordalis, der als erster Dschungelkönig überhaupt rund eine Million Euro verdiente, tritt laut eigener Aussage nur wegen des Abenteuers an. Na klar.

Die Zuschauer-Reaktionen?

"Wachkoma", "unerträglich", "laaaangweilig" lauten die Twitter-Kommentare. Das Format habe die Erwartungen nicht erfüllt, fasst der Branchendienst Meedia zusammen. Rund zwei Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt pro Folge ein.

Die beste Kulisse?

Die ehemalige Abhöranlage auf dem Teufelsberg in Berlin und die verlassenen Gebäude der Beelitzer Heilstätten stellten die Kandidaten in den Schatten.

Die längste Reise?

Dr. Bob. Der Englisch sprechende Rettungssanitäter mit dem Käppi reiste eigens aus dem australischen Dschungel an. Während er den Teilnehmern beim Dschungelcamp-Original immerhin noch ein paar Tipps zum Umgang mit Krabbeltierchen mit auf den Weg zu geben pflegt, begrenzte sich seine Rolle nun darauf, fröhlich durch das Publikum zu laufen, die Kandidaten mit Küsschen zu begrüßen und jeden Abend aufs Neue darauf hinzuweisen, dass die Taucherbrillen bei dem Wissensquiz mit Ekelduschen hilfreich seien. Absurd, aber irgendwie gut.

Wer wird vermisst?

Daniel Küblböck, den Dauergreiner aus der ersten Staffel. Er hat sich seit 2004 sehr verändert.

Der größte Verlierer?

Die Beachparty in Bottrop. Die muss nun nämlich ohne Willi Herren auskommen. Der Stimmungssänger – eine vielsagende Berufsbezeichnung – war dort für Sonnabend gebucht. Weil er es aber ins Finale geschafft hat, haben die Bottroper das Nachsehen.

Von Nina May

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