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Fernsehen Rekord bei „Höhle der Löwen“: 1,5 Millionen Euro für Schlaf-Wundermittel
Nachrichten Medien Fernsehen Rekord bei „Höhle der Löwen“: 1,5 Millionen Euro für Schlaf-Wundermittel
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06:58 19.09.2018
Dr. Markus Dworak aus Nürnberg präsentiert mit "Smartsleep" eine Lebensmittelergänzung die den Schlaf effektiver macht. Quelle: RTL/Frank W. Hempel
Köln

Auch in der dritten Folge der fünften Staffel will jeder Löwe wieder seinen Anteil. Dabei stehen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl und Georg Kofler diesmal auch vor einer lukullischen Herausforderung. Aber erstmal knackt dieser Kandidat die Löwen-Tresore:

„Smartsleep“ aus Erkrath

Mit seiner Erfindung, der Trinkampulle „Smartsleep“, möchte Markus Dworak seinen Beitrag zu einem besseren Schlaf leisten. 14 Jahre hat der Schlafforscher an einer Formel, die den Erholungsprozess während des Schlafs beschleunigt, getüftelt. Rausgekommen ist eine Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Kreatin.

Maschmeyer fasst es zusammen: „Wenn Du schon wenig schläfst, dann bist du morgens nicht so gerädert.“ Um jetzt mit „Smartsleep“ voll durchzustarten, fehlen dem Gründer 250.000 Euro. Dafür bietet er zehn Prozent Firmenanteile. Die Löwen schicken Dworak erst mal raus, müssen sich beraten. Das gab es bei der „Höhle der Löwen“ noch nicht. Dworak schlägt beim Kombiangebot von Maschmeyer und Dümmel zu – und geht mit 1,5 Millionen Euro aus der Höhle. Das hat noch keiner geschafft.

„Dot on Art“ aus Stuttgart

Ein bisschen klebenswerter wollen diese Gründer die Welt machen: Annette Siegle, Tanja Haller und Julia Habermaier stellen den Löwen ihre „Dot On Art“ vor. Eine Technik, mit der man mit Klebepunkten und Punkteraster Kunstwerke selbst kreativ anfertigen kann.

Die drei Gründerinnen sind „working moms“ und arbeiten vor allem nachts an ihrem kleinen Start-up. „Wir sind alles Nachteulen“, sagt Dreifachmama Julia Habermaier. „Ganz lieb“, sagt Maschmeyer – zu lieb fürs harte Business? Kofler findet nicht – 30 Prozent für 100.000 Euro. Deal!

„Bugfoundation“ aus Osnabrück

„Wir stellen köstliche, gesunde und nachhaltige Lebensmittel her. Und die haben’s in sich“, sagen die Gründer Baris Özel und Max Krämer und präsentieren den Löwen „Deutschlands ersten Insektenburger“, bestehend aus Buffalowürmern und vegetarischen Zutaten. Die Investoren zieren sich bei der Verkostung zunächst, beißen dann aber tapfer zu.

Mit Wöhrl liefern sich die Gründer ein Angebotspoker, das es mit drei Beratungsgesprächen so auch noch nie gegeben hat, stellt Thelen fest. Kein Deal!

„Plankpad“ aus Aachen

Plank-Übungen sind langweilig. Abhilfe will jetzt André Reinegger mit seinem „Plankpad“ schaffen: ein Balance-Board mit einer App, die die Übungen mit Spielen und Workouts verbindet. Thelen ist mutig und wippt los. Dümmel macht dann aber das Angebot, bei dem Reinegger zuschlägt: 50.000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile.

„Sim Characters“ aus Wien

Gestatten, Paul, der weltweit kleinste Patientensimulator. Paul entspricht in fast jeder Hinsicht einem Frühgeborenen der 27. Schwangerschaftswoche – und er rettet Kinderleben. Denn Mediziner können dank Paul die Versorgung von Frühgeborenen unter realistischen Bedingungen trainieren, sagen Pauls Erfinder Jens Schwindt und Michael Hoffmann. Für ihre Firma „Sim Characters”, die mit Simulatoren die Versorgung kritisch kranker Kinder weltweit verbessern soll, brauchen sie ein Investment von 1.000.000 Euro. Dafür soll es zehn Prozent Firmenanteile geben. Das Thema bewegt die Löwen – doch investieren will keiner.

Von Amina Linke / RND

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