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Abschied: "Servus TV" geht vom Netz

"Wirtschaftlich untragbar" Abschied: "Servus TV" geht vom Netz

Aus für den Mateschitz-Sender "Servus TV": Nach sieben Jahren stellt der österreichische Sender seinen Betrieb ein. Trotz Investitionen in Millionenhöhe, sei "Servus TV" wirtschaftlich untragbar, die 246 Mitarbeiter sollen bereits die Kündigung erhalten haben. Die DEL wird in Zukunft vom Sender "Sport 1" übertragen.

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Der Sender "Servus TV" stellt seinen Betrieb ein. Ende Juni soll Schluss sein.

Quelle: dpa

Salzburg. Der vom Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz gegründete Fernsehsender "Servus TV" stellt seinen Betrieb ein. Der Kanal mit Sitz in Salzburg sei für das Unternehmen wirtschaftlich untragbar geworden, hieß es am Dienstag in einer Pressemitteilung. "Obwohl wir Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert haben, lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten", so die Begründung.

Servus-TV ging 2009 an den Start. Der Sender, der zur Red Bull Media House GmbH gehört, entstand aus dem regionalen TV-Sender SalzburgTV und ist vor allem für sein Programm aus Dokumentationen, Talkshows und die Übertragung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bekannt.

"Sport 1" hat Eishockey-Rechte erworben

Ab der nächsten Saison sind die Spiele beim Fernsehsender "Sport 1" zu sehen. Der Sender hat die Medienrechte von der Deutschen Telekom erworben. Im Fernsehen sowie im Live-Stream sollen bis 2020 mindestens 40 Partien pro Spielzeit übertragen werden. Dazu gehören Spiele der Hauptrunde, der Play-offs sowie die DEL-Winter-Games 2017 und 2019.

Der Sendebetrieb soll bis auf weiteres uneingeschränkt weiter laufen. Nach Informationen der "Salzburger Nachrichten" ist Ende Juni Schluss. Alle 246 Mitarbeiter seien bereits gekündgt. Das Printmagazin "Servus in Stadt und Land" soll von der Maßnahme nicht betroffen sein.

dpa/mat

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