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"Töte niemals, niemals eine Katze"

So war der "Tatort" aus Frankfurt "Töte niemals, niemals eine Katze"

Der "Tatort" aus Frankfurt spaltete die Zuschauer auf Twitter. In einem Punkt waren sie sich aber einig: In der "Die Geschichte vom bösen Friederich" haben sie "einen der bösesten Bösewichte" seit langem gesehen. Und: Töte niemals die Katze!

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Szene aus "Tatort: Die Geschichte vom bösen Friederich": Auf Twitter reagierten die Zuschauer begeistert auf Nicholas Ofczarek als Bösewicht Alexander Nolte.

Quelle: ARD/dpa

Hannover. Der verurteilte Mörder Alexander Nolte kommt nach fast 20 Jahren überraschend aus dem Gefängnis frei. Er meldet sich bei Kommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) – die neue Frankfurter " Tatort"-Ermittlerin war als Polizeipsychologin für das Gutachten verantwortlich, das den Mann die lebenslange Haftstrafe einbrachte.

Janneke ist davon überzeugt, dass Nolte immer noch gefährlich ist – aber zunächst will ihr niemand so recht glauben. Der Zuschauer weiß es besser: Er sieht, wie der böse Nolte zuerst einen Obdachlosen absticht, dann die Katze der Kommissarin tötet und schließlich Jannekes Liebhaber erschlägt. 

"Die Geschichte vom bösen Friederich" lief am Sonntag in der ARD. Kritiker waren begeistert, unter anderem unser Autor Jan Freitag ( seine Rezension lesen Sie hier). Und die Zuschauer? Auf Twitter reagierten sie unterschiedlich: Die einen jubelten – die anderen schimpften.

Die gemischten Reaktionen lagen auch daran, dass der "Tatort" zunächst laut, schrill und aggressiv begann: Zur Musik von Rammstein tobte Nolte in seiner Wohnung – die Szene erinnerte an den "Struwwelpeter". Aber dann zog sich die Geschichte in die Länge. Hinzu kamen unlogische und unrealistische Wendungen und haufenweise Klischees: über das Verhältnis von Therapeutinnen zu ihren Klienten zum Beispiel. Spannend wurde es erst wieder im letzten Drittel.

Aber vor allem hatten die "Tatort"-Produzenten einen großen Fehler gemacht: Sie hatten die Katze töten lassen.

Nur in einem Punkt waren sich Kritiker und die Zuschauer auf Twitter einig: Nicholas Ofczarek überzeugte als Bösewicht Alexander Nolte. Unser Kritiker Jan Freitag jubelte: "In dem sadomasochistisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Kommisarin zieht Ofczarek alle Register der Scheinheiligkeit so versiert, dass der Grimmepreis 2017 bereits vergeben sein könnte."

Wer von Nicholas Ofczarek noch nicht genug gesehen hat, kann sich folgenden Clip auf Youtube anschauen. Oder den "Tatort" in der Mediathek (noch einmal) anschauen (Der Film ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet und deshalb nur zwischen 20 und 6 Uhr abrufbar).

wer

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