Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Désirée Nick: Lästerattacke auf den Wendler

Sommer-Dschungelcamp Désirée Nick: Lästerattacke auf den Wendler

Frühere Kandidaten kehren zurück ins Dschungelcamp. Désirée Nick macht nicht wieder mit. Umso mehr teilt sie vorher aus – gegen Michael Wendler. Der Schlagersänger gehe "lieber heim zu Mami" als zu kämpfen, er habe "nicht die Eier, das Ding auszusitzen".

Voriger Artikel
Sat.1 bricht "Newtopia" ab
Nächster Artikel
"The 100" zeigt Kampf ums Überleben

Die ehemalige Dschungelkönigin Désirée Nick hält nicht mehr viel von der Sendung: Sie sei "nur noch ein Abklatsch des Originals".

Quelle: dpa

Berlin. Aus der zweiten Staffel des RTL-Dschungelcamps ging Schauspielerin Désirée Nick als Siegerin hervor. Nun startet der Sender das Sommer-Dschungelcamp "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!" (31. Juli bis 8. August), bei dem frühere Kandidaten wieder zurückkehren. Warum die Berlinerin dabei nicht wieder antritt und warum sie kein Mitleid mit dem verletzten Teilnehmer Michael Wendler hat, erklärt sie im Interview.

Schlagersänger Michael Wendler hat sich bei den Dreharbeiten zum Sommer-Dschungelcamp, das in der Großstadt spielt, die Hand gebrochen. Wie sehr fühlen Sie mit ihm mit?

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Herr Wendler ist wie einige andere bei seiner ersten Dschungelcamp-Teilnahme freiwillig ausgeschieden. Er hat frühzeitig das Handtuch geschmissen, hat sich selbst für untauglich erklärt, wollte, statt zu kämpfen, lieber heim zu Mami. Er hatte nicht die Eier, das Ding auszusitzen. Ich kann nicht verstehen, dass RTL solche Leute überhaupt noch mal mitnimmt. Sobald es Geld abzuholen gibt, stehen selbst die Schlange, die sich sonst nie außerhalb der eigenen Komfortzone bewegen.

Foto: Der Pop-Schlagersänger Michael Wendler bei der Generalprobe des Musikantenstadls am im September 2012 (Foto: dpa/Archiv).

Michael Wendler reiste im Januar 2014 ins Dschungelcamp, verließ es aber nach einigen Tagen wieder. Jetzt will er es noch einmal versuchen.

Quelle: dpa

Vielleicht wollen sie sich und anderen jetzt auch nur beweisen: "Ich kann es doch."?

Wie kann man sagen: "Ich habe das Ding gegen die Wand gefahren und will jetzt noch mal?" Das ist unsportlich. Der einzige, dem ich das abkaufe, ist Walter Freiwald. Der hatte damals einfach Pech. Die Leute haben nicht für ihn angerufen, weil sie dachten, er gewinnt sowieso.

Sie sind 2004 Dschungel-Königin geworden. Warum sehen Sie die Show inzwischen so kritisch?

Das, was aus dem Format in Deutschland gemacht wurde, ist nur noch ein Abklatsch des Originals. Die Kopie von der Kopie der Kopie. Weil keine Persönlichkeiten und Leute mit Format teilnehmen. Die Show kann nur so gut sein wie die Protagonisten. Aber hier sieht man Möchtegern-Promis aus Reality-Formaten, deren Namen niemand kennt.

Hätten Sie das Format mit einer erneuten Teilnahme da nicht aufwerten können?

"Ich habe da nichts zu suchen. Warum hätte ich da noch mal hingehen sollen? Ich habe das Format zu Glanzzeiten erlebt. Ich bin die einzige, die bei neun Prüfungen jedes Mal die Höchstzahl an Sternen geholt hat. Ich muss mich da nicht mehr beweisen und lebe nicht in der Vergangenheit."

Interview: Antonia Lange

Zur Person

Désirée Nick wurde am 30. September 1956 in Berlin-Charlottenburg geboren. Sie ist vor allem als Schauspielerin und Entertainerin tätig. 2004 wurde sie Siegerin des RTL-Dschungelcamps. Diesen Sommer tritt Nick mit dem Bühnenprogramm "Retro-Muschi" in Berlin auf, bei dem sie Songs von Marlene Dietrich oder Barbra Streisand neu interpretiert. Ab Dezember ist sie in der Operette "Die Zirkusprinzessin" in der Komischen Oper Berlin zu sehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fernsehen
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen