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"Im Dschungelcamp kann keiner mit mir mithalten"

Thorsten Legat "Im Dschungelcamp kann keiner mit mir mithalten"

Fußball-Trainer Thorsten Legat will Dschungelkönig werden. Für die RTL-Sendung "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" hat er 28 Wochen lang trainiert. Den anderen elf Kandidaten des Dschungelcamps droht er bereits.

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"Wenn ich Dschungelkönig werde, kann ich mit 47 Jahren in Rente gehen": Ex-Fußball-Profi Thorsten Legat vor seinem EInzug ins Dschundelcamp von RTL.

Quelle: RTL / Stefan Gregorowius

Herr Legat, worin liegt der Reiz, in den Dschungel zu gehen?
Jedenfalls ist es keine Geldfrage. Ich habe schließlich 15 Jahre Bundesliga gespielt. Der Reiz liegt für mich darin, 
meine Grenzen kennenzulernen. Okay, manchmal geht es eklig zu, doch ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich kein großer Fan dieser Sendung bin. Ich habe alle neun Staffeln geguckt. Jetzt habe ich die Chance, mich zu beweisen – ich lasse ja immer Taten sprechen. Ich bin keine Schlaftablette, das steht schon mal fest. Wenn ich Dschungelkönig werde, kann ich mit 47 Jahren in Rente gehen. (lacht)

Wer wird die größte Nervensäge im RTL-Dschungelcamp 2016? Ein Quartett der Kandidaten von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus".

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Sie sind überzeugt von sich.
Ich komme von der Straße und habe mich hochgearbeitet. Ich habe Titel in der Bundesliga und international errungen. Mein Förderer war Hermann Gerland, und der hat gesagt, "vergiss nie, wo du herkommst. Und gib nie auf." Das hat mich nachhaltig geprägt.

Haben Sie sich speziell auf das Camp vorbereitet?
Ich habe 17 Kilogramm abgenommen und ich weiß, wenn ich mal zwei, drei Tage nichts zu essen kriege, macht mir das nichts aus.

Wie trainiert man so eine Diät?
Im Camp bekommst du nur eine Tasse Reis und eine Tasse Bohnen pro Tag und alles andere musst du dir erkämpfen. Das ist ja Wahnsinn. Dafür habe ich trainiert. 28 Wochen lang – dazu fünfmal in der Woche im Fitnessstudio, dreieinhalb bis viereinhalb Stunden pro Tag, um auf Essen zu verzichten. Da kann in diesem Camp keiner mit mir mithalten. Ich bin ein leidenschaftlicher Fitnessmensch. Leider kann ich meine X-Base nicht mitnehmen. So werde mir meine eigene Muckibude zusammenstellen müssen. Bäume, Äste oder Steine – dazu Stabilitätsübungen. Sie glauben gar nicht, wie viel Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht möglich sind.

Vor einem Monat haben Sie für Aufsehen gesorgt, indem Sie drei Ihrer Spieler beim FC Remscheid suspendiert haben. Was, wenn im Dschungel einer austickt?
Sollte es zu persönlichen Beleidigungen kommen, und niemand weist denjenigen in die Schranken, dann werde ich eingreifen.

Was oder wer hat Sie so knallhart gemacht?
In meinem Buch "Wenn das Leben Foul spielt" erkläre ich, wie ich wirklich war und warum ich so bin. Dieses Buch zu schreiben war auch eine Art Selbsttherapie. Ich habe in meiner Jugend so viel Mist erfahren müssen, dass ich mir ein dickes Fell zulegen musste. Schon aus Selbstschutz. Ich habe sicher auch viele Fehler begangen, doch der Mensch macht Fehler. Die Leute, die mir etwas vorwerfen, sollen selbst einmal in den Spiegel schauen und sich hinterfragen. Ich gehe weiter meinen Weg und werde mich nicht verbiegen lassen.

Hart, härter, Legat. So heißt auch Ihr neuer Youtube-Kanal. Geht es dort um solche klaren Ansagen?
Nein, um Fußball. Ich werde über den DFB-Pokal berichten, die Champions-League oder die Bundesliga. Vielleicht bin ich auch direkt bei Spielen in München, in Bochum oder Schalke. Ich werde Stellung beziehen zu wichtigen Themen. Dabei werde ich Klartext sprechen. Das kann ich den Fans versprechen.

Interview: Alexander Bley

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