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2016 und 2017 kein neuer Schweiger-"Tatort"

ARD-Krimi 2016 und 2017 kein neuer Schweiger-"Tatort"

Fernsehzuschauer müssen zwei Jahre lang auf einen neuen "Tatort" mit Til Schweiger warten. "Off Duty" läuft zwar im Februar im Kino, aber erst Anfang 2018 in der ARD. Weitere Fälle mit Kommissar Nick Tschiller sind erst danach geplant.

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Szene aus dem ersten Trailer zum Kino-Tatort "Off Duty" mit Til Schweiger als Nick Tschiller.

Quelle: Warner Brothers/Youtube

Berlin. Die ARD wird 2016 und 2017 keinen neuen "Tatort" mit Til Schweiger zeigen. Sein fünfter Fall werde erst Anfang 2018 im Fernsehen laufen, sagte NDR-Fernsehfilmchef Christian Granderath. Der Film trägt den Titel "Tschiller:Off Duty" und kommt am 4. Februar in die Kinos. Im November war der erste Trailer dazu erschienen.

In "Off Duty" wird die Geschichte aus den ersten vier "Tatort"-Folgen mit Schweiger fortgesetzt. Tschillers Tochter Lenny (Luna Schweiger) will in Istanbul ihre Mutter rächen, gerät aber in die Hände russischer Gangster. Tschiller eilt deshalb nach Istanbul, um sie zu retten.

Drei weitere Fälle mit Schweiger

Das soll nicht der eltzte Fall mit Schweiger sein. Mit dem Schauspieler wurden mindestens drei weitere "Tatort"-Folgen vereinbart, wie der NDR berichtete. Sie sollen aber auf der bisherigen Geschichte aufbauen und würden deshalb definitiv erst nach der TV-Premiere von "Tschiller:Off Duty" zu sehen sein, sagte Granderath.

Im Fernsehen schnitten die vergangenen beiden "Tatort"-Folgen mit Schweiger nur durchschnittlich ab. Den ersten Teil sahen 8,24 Millionen Menschen, den zweiten 7,69 Millionen. Viele Zuschauer waren genervt von den vielen Actionszenen. Schweiger wehrte sich anschließend gegen die Kritik.

Neuer Rekord in der Mediathek

In der Mediathek verbuchten die beiden Fälle von Kommissar Tschiller dagegen einen neuen Rekord für die Krimireihe. Der erste Teil mit dem Titel " Der große Schmerz" wurde in den sieben Tagen nach der Ausstrahlung am 1. Januar rund 596.000 Mal abgerufen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mitteilte.

Damit übertraf er die bisherige Bestmarke, die der "Tatort" aus Münster mit dem Titel "Schwanensee" vom vergangenen Herbst mit etwa 469.000 Abrufen hielt. Die zweite Folge, "Fegefeuer", kam am 3. Januar auf knapp 418.000 Nutzungen im Netz.

In die Berechnung fallen alle PCs und Laptops. Mobile Geräte werden bei der Mediathekenauswertung von der Arbeitsgemeinschaftsfernsehforschung (AGF) in Frankfurt bislang nicht berücksichtigt. Tatsächlich dürften die Zahlen deshalb noch höher ausfallen, wären Tablet- oder Smartphone-Nutzung bereits einbezogen.

dpa/caro/wer

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