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Sicherheitslücke im Internet Explorer manuell schließen
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Internet Sicherheitslücke im Internet Explorer manuell schließen

Eine aktuelle Sicherheitslücke in mehreren Versionen des Internet Explorers ermöglicht das Eindringen von Schadsoftware auf dem Rechner. Bevor Microsoft das Problem behebt, können Nutzer jetzt schon manuell Vorkehrungen treffen.

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Microsoft will die aktuelle Sicherheitslücke in seinen Browser-Versionen des Internet Explorers 9 und älter am Freitag schließen.

Quelle: Jens Schierenbeck/Archiv

München. Microsoft will die neu entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer am 21. September schließen. Schon jetzt können Nutzer, die auf den Browser angewiesen sind, eine Datei zum Reparieren des Problems herunterladen. Dazu müssen sie auf der Supportseite von Microsoft unter http://dpaq.de/8zcd0 auf die Schaltfläche "Fix it" unter der Überschrift "Enable" klicken. Anschließend lädt der Rechner eine Datei herunter, die Nutzer nur noch ausführen müssen. Ein Neustart des Rechners ist nicht erforderlich.

Die Zwischenlösung funktioniert zurzeit nur mit der 32-Bit-Version des Internet Explorers. Der für Freitag angekündigte umfangreiche Patch soll dagegen alle Varianten des Browsers absichern. Selbst suchen müssen Nutzer das Update nicht: Es wird automatisch über die Update-Funktion von Windows heruntergeladen und installiert.

Die Sicherheitslücke war am Wochenende bekanntgeworden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI hatte kurz darauf vor der Nutzung des Browsers gewarnt. Auch der IT-Sicherheitsspezialist F-Secure riet dazu, auf alternative Browser auszuweichen, solange die Lücke nicht geschlossen ist. Betroffen ist der Internet Explorer in den Versionen 9 und älter. Der neue Internet Explorer 10, der Ende Oktober mit dem Betriebssystem Windows 8 offiziell erscheint, ist von dem Problem nicht betroffen.

Über die Schwachstelle kann ein Computer mit einem Trojaner - einer verdeckt agierenden Schadsoftware - infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Webseite zu besuchen. "Panik" sei jedoch in keinem Fall nötig gewesen, sagte Baumgärtner. Microsoft habe zu jeder Zeit ein gutes Bild über die Bedrohungslage gehabt. Nur in wenigen Fällen sei Schadcode auf Websites platziert worden. "Für einen breiten Angriff ist die Sicherheitslücke überhaupt nicht geeignet."

Microsoft rief die Nutzer zudem auf, die Software auf ihren Computern mit Updates regelmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten. Denn es sei besorgniserregend, dass 37 Prozent der Nutzer in Deutschland "Update-Muffel" seien. Damit stelle über ein Drittel der Nutzer eine potenziell Gefahr für alle anderen dar.

dpa

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