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Die verrücktesten Warnhinweise 2011

„Wacky-Warning-Label“ Die verrücktesten Warnhinweise 2011

Beim „Wacky-Warning-Label“-Wettbewerb, der nun schon seit 14 Jahren in den USA veranstaltet wird, werden die blödsinnigsten Warnhinweise gekürt.

Um mal die Stimmung im heutigen Netzgeflüster vorzugeben, folgt gleich zu Anfang dieser filmische Hinweis ( http://www.youtube.com/watch?v=r1Pn-PvhY_0) auf ein wirklich tolles Kinderrad. Name des fantastisch multifunktionalen Spielgeräts ist „Wild Wacky Action Bike“. „Wacky“ heißt sinngemäß „verrückt“ oder „bekloppt“. Und damit wären wir nach dieser furiosen Einleitung beim Thema: beim diesjährigen „Wacky-Warning-Label“-Wettbewerb, der nun schon seit 14 Jahren in den USA veranstaltet wird. Und bei dem die blödsinnigsten Warnhinweise stets gekürt werden.

Ins Leben gerufen hat diesen komisch-ernsten Wettbewerb Bob Dorigo Jones vom Verein „Center for America“ ( http://www.centerforamerica.org/). Eine Organisation, die sich vor allem um das Wohl der amerikanischen Wirtschaft kümmert. Anlass der Gründung waren daher auch die hohen Schadenersatzklagen eben wegen fehlender Warnhinweise. Und weil die Leute offenbar die unmöglichsten Dinge mit den Dingen anstellen, warnen nun Firmen präventiv beim Verkauf ihrer Produkte selbst vor Risiken, die eigentlich selbstverständlich sind - beispielsweise ein Handtuch-Hersteller mit dem Etiketten-Spruch „Keep away from Fire“ (Vom Feuer fernhalten).

In den USA, hat Dorigo Jones kürzlich tagesschau.de ( http://www.tagesschau.de/schlusslicht/bizarreproduktwarnungen100.html) erzählt, würden eben auch Schuster verklagt, wenn Leute über ihre offenen Schnürsenkel fielen. „Die Kosten für die Klagen müssen die Unternehmen tragen, dadurch werden die Produkte teurer. Und dem amerikanischen Steuerzahler an sich kosten die Klagen knapp 590 Milliarden US-Dollar pro Jahr". Und so gibt es halt nun Hinweise an Sofadecken, dass sie „keinen Schutz vor Tornados“ bieten oder an Waschmaschinen, dass man Menschen lieber nicht in das Gerät packt.

Auch in diesem Jahr wurde man natürlich wieder fündig, beispielsweise werden die Käufer eines Pistolenholsters schriftlich darauf hingewiesen, dass das kein funktionierender Terminplaner sei. Der Beipackzettel einer simplen Atemschutzmaske aus Pappe warnt, dass die Maske nicht mit Sauerstoff versorge. Und bei einem Kugelschreiber gibt es den überraschenden Hinweis: „Vorsicht: Nicht die Stiftkappe verschlucken!"
Alle Kandidaten des diesjährigen Wettbewerbs werden hier ( http://www.legalreforminthenews.com/wwl_11/wwl_11_2011_finalists.html) in Wort und Bild vorgestellt.

Und etwas ganz anderes als kleine Zugabe: Pinguin vs. Killerwal ( http://www.youtube.com/watch?v=EBwqbqZ3L60&feature=related) und die schöne Seite ManBabies.com ( http://manbabies.com)
Ernst Corinth

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