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Netzgeflüster Komische Logik: Pornos, ja bitte!
Nachrichten Medien Netzgeflüster Komische Logik: Pornos, ja bitte!
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13:31 30.03.2011

Auch der Computer eines von Vetters Mandanten war also bei der Kripo untersucht wurden – und dann stand anschließend im amtlichen Bericht: „Während der Untersuchung fiel auf, dass die Partition D frei von jeglichen pornografischen Darstellungen pp. ist. Dies ist auf der einen Seite genau so ungewöhnlich wie das Vorhandensein kinderpornografischer Dateien auf einem PC.“ Danach stellte der zuständige Beamte seitenlange Spekulationen an, ob der Verdächtige hier wohl getrickst habe, „indem er sein wie auch immer geartetes Tun mittels eines aufgesetzten und somit spurlos arbeitenden Betriebssystems ,verbirgt’, zum Beispiel mittels PXE-Boot.“ Doch das alles ließ und lässt sich natürlich schlecht nachweisen, dennoch verdächtig ist soviel „Sauberkeit“ irgendwie schon. Und so kann man nur allen Männern empfehlen, vorbeugend für die Polizei im Fall der Fälle ein oder zwei pornografische Dateien auf der Festplatte abzuspeichern.

Die hat eben jeder Mann!

Übrigens soll dieses Prinzip auch auf Steuersünder zutreffen. Das schreibt jedenfalls ein Leser im Law Blog: „ ... wenn der Steuerprüfer nichts Kleines findet, was unsauber ist, wittert er, dass da großer Schweinkram geschieht. Und liegt damit oft auch richtig. Und Erfahrung ist in solchen Fällen ein guter Ratgeber.“ Mag sein, dennoch bleiben in dem Zusammenhang ein paar Fragen offen, beispielsweise was nahezu alle Frauen auf ihren Computern haben? Das ist bisher von Amts wegen noch nicht erörtert wurden. Wer es zufällig weiß, kann es ja als Kommentar hier mal veröffentlichen.

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Auch an dieser Stelle: Happy Birthday, Twitter. Der Geburtstag war zwar schon am vergangenen Montag, aber besser spät als nie. Und der erste Tweet, so heißen die 140-Zeichen-Kurznachrichten über Twitter, wurde am 21. März 2006 über das Firmennetz des amerikanischen Unternehmens Odeo verschickt.

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Willkommen im 21. Jahrhundert: Nach einem Beschluss des Kammergerichts Berlin darf es Google nicht untersagt werden, für seinen Dienst „Street View“ frei zugängliche Häuserfassaden zu fotografieren.

16.03.2011

Na, das ist ja prima. Wie ich kürzlich in dem vorzüglichen Blog von Fefe gelesen habe, gibt es Sklaven inzwischen zum Schleuderpreis. Verlinkt in dem Blog wird auf einen recht ausführlichen CNN-Bericht.

09.03.2011