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90 Prozent aller Deutschen nutzen das Internet

Onlinestudie von ARD und ZDF 90 Prozent aller Deutschen nutzen das Internet

Im Jahr 2017 nutzen fast 90 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren das Internet. Zu diesem Ergebnis kam die aktuelle Onlinestudie von ARD und ZDF. Neben dem Surfverhalten wurde unter anderem auch die Bedeutung von Streamingdiensten untersucht.

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Vor allem Streaming-Dienste konnten ihre Reichweite im Netz weiter ausbauen.

Quelle: imago/Levine-Roberts

Frankfurt/Mainz. Deutschlandweit ist die Zahl der Internetnutzer im Vergleich zum Vorjahr von 58 Millionen Menschen auf 62,4 Millionen Menschen gestiegen. Von ihnen nutzen 50,2 Millionen Menschen, also rund 80 Prozent, das Internet jeden Tag. Das ergab die ARD/ZDF-Onlinestudie.

Erstmals wurde im Rahmen der jährlich angesetzten Studie das individuelle Nutzungsverhalten untersucht. Die Studienteilnehmer konnten bei der Befragung zwischen den Wahrnehmungsformen Sehen, Hören und Lesen differenzieren. Im Durchschnitt verbringt der deutsche Internetnutzer eine Stunde täglich mit Kommunikation in Apps- und Messengerdiensten wie beispielsweise Facebook oder Whatsapp. Eine dreiviertel Stunde lang konsumieren die Nutzer verschiedene Medieninhalte, der Rest der Zeit wird mit „sonstiger Internetnutzung“ verbracht, heißt es in der Studie. Im Durchschnitt sind die Deutschen täglich insgesamt 149 Minuten online. Frauen sind mit 175 Minuten im Schnitt 50 Minuten länger im Netz unterwegs als Männer.

Wer für die jungen Zielgruppen relevant bleiben will, müsse ihnen attraktive Informations- und Unterhaltungsangebote bieten, kommentierte Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks, die Studie.

„Netflix“ und Co. auf dem Vormarsch

Unerwartet: Die Reichweite für Online-Videos aller Kanäle stagniert im Vergleich zum Vorjahr. Markgrößen wie YouTube oder Facebook konnten ihre Bedeutung im Bereich Bewegtbild laut Studie nicht ausbauen. Kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Prime hingegen verdoppelten ihre Reichweiten nahezu von 12 auf 23 Prozent. Im Vergleich zum klassischen Fernsehen spielen die Dienste bei der Gesamtbevölkerung nach Angaben der Studie jedoch nur eine geringe Rolle.

Anders hingegen sieht es im Bereich Audionutzung aus. Hier konnte sich die wöchentliche Reichweite dank Musik-Streamingdiensten und Online-Radios um 13 Prozentpunkte auf 46 Prozent steigern.

Von RND/mkr

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