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Altmaier: Facebook will gegen Hass-Postings härter vorgehen

Gespräch mit Firmenchef Mark Zuckerberg Altmaier: Facebook will gegen Hass-Postings härter vorgehen

Facebook wird in Zukunft stärker darauf achten, dass Kommentare im sozialen Netzwerk in deutschen Diskussionen nicht gegen deutsches Recht verstoßen. Das sagte Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) nach einem Gespräch mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

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"Facebook ist unser Partner", sagte Bundeskanzleramtschef Peter Altmaier (l.) nach einem Gespräch mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Quelle: Quelle: Facebook

Berlin. "Mark Zuckerberg hat die Bedeutung verstanden, die das für uns hat", sagte Altmaier dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem die HAZ angehört. In seinem Gespräch mit Zuckerberg sei es auch darum gegangen, wie der Weltkonzern deutsche Start-Ups unterstützen und Arbeitsplätze im IT-Bereich in Deutschland schaffen könne. "Facebook ist unser Partner", sagt Altmaier. "Daher ist es umso wichtiger, dass gegen Hass-Postings vorgegangen wird."

Zuckerberg habe sich auch für die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung interessiert, sagte Altmaier weiter. "Ich habe ihm von den Herausforderungen des Erlernens der deutschen Sprache und der Integration in den Arbeitsmarkt berichtet", sagte der CDU-Politiker, der auch Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung ist. Zuckerberg habe zugesagt, dass Facebook Flüchtlinge mit IT-Ausbildung einstellen wolle. Der Facebook-Chef besucht am Donnerstag und Freitag Berlin.

RND

Porträt

Mark Zuckerberg - der Kapuzenpulli-Milliardär

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich sein Milliarden-Vermögen nicht anmerken lassen. Sein Outfit besteht wie immer aus dem zum Markenzeichen gewordenen Kapuzenpulli und einem schlichten grauen T-Shirt. Es gibt keine Gerüchte über wilde Partys oder Luxus-Exzesse. Nur dass der 31-Jährige die vier Grundstücke um sein Haus in Kalifornien zusammengekauft haben soll, um seine Privatsphäre zu schützen. Mit einem Vermögen von über 46 Milliarden Dollar (Forbes-Magazin) hat er das Geld dazu.

Zuckerberg hatte früh Spaß am Programmieren, kam mit Computern besser zurecht als mit Weggefährten und verlor nie sein Ziel aus den Augen: Jeden auf der Welt zu vernetzen. Der Sohn eines Zahnarztes und einer Psychologin hätte schon mit Anfang 20 ein sorgenfreier Milliardär werden können, er brauchte nur die vielen Kaufangebote anzunehmen. Doch Zuckerberg zog es vor, Facebook selber zum weltgrößten sozialen Netzwerk weiterzuentwickeln.

Ende vergangenen Jahres hat Zuckerbergs Frau Priscilla Chan eine Tochter zur Welt gebracht. Zur Geburt des Babys kündigte der Milliardär an, fast sein gesamtes Vermögen im Laufe seines Lebens für gute Zwecke zu spenden.

dpa

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