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"Fehler 53" blockiert iPhones

Apple reagiert "Fehler 53" blockiert iPhones

Probleme mit dem Fingerabdruck-Sensor machten viele iPhones nach dem Austausch des Home-Buttons unbrauchbar. Ein Update behebt den "Fehler 53". Das Entsperren per Fingerabdruck ist dann allerdings nicht mehr möglich.

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Apple hat nach Kritik von Nutzern das Problem mit dem "Fehler 53" behoben.

Quelle: Andrea Warnecke

Cupertino. Apple hat nach Kritik von Nutzern das Problem mit dem "Fehler 53" behoben, der manche reparierte iPhones lahmlegte. Mit einer aktualisierten Version des Betriebssystems iOS könne man die Telefone wieder zum Leben erwecken, erklärte der Konzern am späten Donnerstag. Das Problem trat auf, wenn ein Home-Button mit Fingerabdruck-Sensor bei einer nicht von Apple autorisierten Werkstatt ausgetauscht wurde. Das Entsperren per Fingerabdruck wird bei diesen iPhones auch nach dem Software-Update nicht möglich sein.

Auch in Deutschland Fälle

In dem Fall geht es auch um die Datensicherheit: Mit der Entsperrung per Fingerabdruck werden sonst verschlüsselte Inhalte zugänglich gemacht. Der "Fehler 53" zeigt an, dass die Verbindung zwischen dem Sensor und dem Zusatzchip "Secure Enclave" getrennt wurde, der eine Art Passwort-Tresor im iPhone ist. Wie Fachleute in den vergangenen Tagen betonten, habe Apple in diesem Fall aber nur das Entsperren per Fingerabdruck abschalten müssen, statt das gesamte iPhone unbenutzbar zu machen.

Auch in Deutschland gab es Probleme mit dem "Fehler 53", berichtet Jürgen Hirth vom "Phone Service Center", einer Reparaturwerkstatt für Smartphones, Handys und Tablets. Der Fehler sei den meisten Benutzern bis zu einem Update wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, berichtet Hirth weiter. Denn bis dahin funktioniere das Smartphone reibungslos.

Nicht der einzige Fehler

Zuletzt hatten Apple-Benutzer einen skurrilen Software-Fehler festgestellt: Änderten sie das Datum ihres iPhones, iPads oder iPod Touchs manuell auf einen Zeitraum zwischen Januar und Mai 1970, ließen sich die Geräte nicht mehr starten. Auch eine Systemwiederherstellung war dann nicht mehr möglich.

dpa/wer

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