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Netzwelt Apple "entwaffnet" das iPhone
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19:08 03.08.2016
Apple bringt mit iOS 10 im Herbst mehr als 100 neugestaltete Emoji-Symbole. Quelle: Apple
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Cupertino

Bisher haben die Emoji-Entwickler die Frau nur in rosafarbenen Pullovern, als Prinzessin, Braut oder Tänzerin gesehen. Männliche Emojis durften dagegen von Anfang an mehr: Sie waren Surfer, Schwimmer, Radfahrer oder Golfer. Nun soll sich das ändern: Mit der neuen iOS-Version können Nutzer erstmals auch geschlechtsspezifische Emojis auswählen, teilte Apple in seinem Blog mit.

Wasser statt Blei

Die Emanzipation der Emoji-Frau: Zu den Tänzerinnen und Prizessinnen gesellen sich nun Basketballerinnen, Schwimmerinnen, eine Gewichtsheberin oder auch eine alleinerziehende Mutter.

Apple hat laut eigenen Angaben eng mit dem Unicode-Konsortium zusammengearbeitet, welches alle Emojis definiert. Umgesetzt werden sie jedoch von den Herstellern selbst. So hatte Apple, auch nach der immer lauter werdenden Kritik, auf eine Moderniesierung der Emojis gepocht.

Alles zum neuen Apple-Betriebssystem iOS 10

Wir erklären hier, was sich mit iOS 10 ändern und auf welchen Geräten die Software überhaupt laufen wird.

Dasselbe gilt für die neueste und umstrittenste Änderung: Die Pistole muss weichen, dafür kommt eine grüne Wasserpistole. Apple will damit ein Zeichen gegen Waffengewalt setzten. Aktivisten und Waffengegner haben das Symbol schon lange als gewaltverherrlichend kritisiert. So begrüßten Anti-Waffen-Aktivisten das neue bunte Spielzeugsymbol.

Apple zeige damit, "dass es mehr lebensbejahende Wege gibt, sich auszudrücken, als eine Waffe", sagte Leah Barrett, Vorsitzende der Organisation New Yorker gegen Waffengewalt, zu CNN. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Aktivisten Apple-Chef Tim Cook in einem offenen Brief zu einer "symbolischen Geste" aufgefordert. Ihr Slogan: "Entwaffnet das iPhone".

Die Meinungen der Nutzer sind dagegen geteilt. "Ich nutze die Emoji-Pistole so oft ich kann, bevor sie wegkommt", schreibt ein Twitter-Nutzer.

Andere zeigen sich skeptisch. "Sagt Tschüss zur Emoji-Pistole. Als ob das etwas nützen würde", schreibt ein User.

Einige sind regelrecht begeistert. "Ich finde es toll, dass die Pistole durch einen grünen Wasserspritzer ersetzt wurde", schreibt dieser Twitter-Nutzer.

Mit den neuen Emojis soll mehr Vielfalt in die digitale Kommunikation einziehen. So wird es auch eine Regenbogenflagge – das Symbol der Schwulen und Lesbenbewegung – oder auch ein alleinerziehender Vater geben.

Damit hatte der Konzern schon im vergangenen Jahr begonnen. Damals wurden die Ethno-Emojis, also Emojis mit unterschiedlicher Hautfarbe, eingeführt.

RND/abr

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