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Mann wegen E-Mail-Betrugs festgenommen

Festnahme in Nigeria Mann wegen E-Mail-Betrugs festgenommen

Nigerias Behörden haben einen Mann festgenommen, der mit E-Mail-Betrug im großen Stil Hunderte Opfer um ihr Geld gebracht haben soll.

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Betrug mit E-Mails (Symbolbild): Mit gefälschten Zahlungsaufforderungen soll eine Betrügerbande mehr als 54 Millionen Euro ergaunert haben.

Quelle: Daniel Naupold/dpa

Abuja. Der 40-Jährige wird verdächtigt, Kopf einer internationalen Betrügerbande zu sein, die umgerechnet mehr als 54 Millionen Euro ergaunert haben soll. Dies teilten die internationale Polizeibehörde Interpol und die nigerianische Kommission für Wirtschaftskriminalität EFCC am Montag mit.

Die Bande konzentrierte sich demnach vor allem auf kleine und mittlere Betriebe, unter anderem in den USA, Australien, Südafrika, Thailand und Rumänien, deren Mail-Server sie infiltrierten und so gefälschte Zahlungsaufforderungen verschickten. Ein Opfer habe den Betrügern knapp 14 Millionen Euro überwiesen. Dem Festgenommenen wird auch Geldwäsche zur Last gelegt.

Der als "Mike" bekannte Mann sei in der nigerianischen Stadt Port Harcourt verhaftet worden, teilte Interpol mit. Er habe ein Netzwerk von mindestens 40 Komplizen angeführt, die von Nigeria, Malaysia und Südafrika aus agierten. Daneben hatte "Mike" laut Interpol auch Helfer in Europa, den USA und China. Diese hätten Bankdaten zur Verfügung gestellt, damit das erschwindelte Geld gewaschen werden konnte.

dpa/afp/RND

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