Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Chef von Ashley Madison geht

Reaktion auf Hacker-Angriff Chef von Ashley Madison geht

Nach dem verheerenden Hacker-Angriff auf das Seitensprung-Portal Ashley Madison ist der unter Kritik geratene Firmenchef Noel Biderman zurückgetreten. Die Seite bleibt aber online.

Voriger Artikel
Neue Bildformate bei Instagram
Nächster Artikel
Lidl zu Unrecht im Shitstorm

Die Betreiber von Ashley Madison waren nach dem Hackerangriff unter Druck geraten. Jetzt ist der CHef zurückgetreten.

Quelle: Britta Pedersen/dpa

Toronto. Im Internet waren neben den Daten von Millionen Nutzern auch interne E-Mails veröffentlicht worden, die Biderman ins Zwielicht rückten. So legten sie laut Medienberichten nahe, dass er eine breit angelegte Erstellung gefälschter Frauen-Profile unterstützt habe, mit denen Männer dann kostenpflichtige Nachrichten austauschten.

Die Betreiberfirma Avid Life Media werde nach Bidermans Abgang zunächst vom restlichen Top-Management weitergeführt, hieß es am Freitag. Das Flirtportal werde weiterhin weltweit online bleiben. Die Betreiber von Ashley Madison waren nach dem Hackerangriff bereits massiv unter Druck geraten. Das Unternehmen bot auch die Option an, für 19 Dollar alle Daten löschen zu lassen.

Die von Hackern vergangene Woche veröffentlichten Profile zeigten jedoch laut Medienberichten, dass auch danach noch Informationen auf den Servern blieben. Biderman hatte in den vergangenen Jahren immer wieder öffentlich versichert, Ashley Madison biete Mitgliedern volle Diskretion. Nach Veröffentlichung der Informationen zogen mehrere von ihnen vor Gericht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen