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Das sind die fünf größten Passwort-Fehler

Kennwort für WLAN und Co. Das sind die fünf größten Passwort-Fehler

Vergessen Sie auch immer wieder das Kennwort für Ihr WLAN oder Ihr E-Mail-Postfach? Mit dem folgenden Trick des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) wird Ihnen das nicht mehr passieren – und gleichzeitig vermeiden Sie die fünf schlimmsten Fehler bei der Passwort-Wahl.

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Ein Computeranwender gibt auf seinem Notebook ein Passwort ein (Symbolbild).

Quelle: Oliver Berg/dpa

Berlin/Hannover. Die meisten Deutschen machen es Online-Kriminellen zu leicht – weil sie für ihr WLAN oder ihr E-Mail-Konto ein zu einfaches Kennwort ausgesucht haben. "Hallo", "Passwort" oder "123456": Solche Passwörter haben 60 Prozent der Computeranwender. Darauf weist das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hin. "Hacker können einen solch schwachen Zugangsschutz mit automatisierten Methoden innerhalb weniger Sekunden oder Minuten knacken", sagte Christoph Meinel, Direktor des Potsdamer Instituts. Wer seine Daten im Internet schützen will, sollte deshalb folgende Fehler vermeiden.

Die fünf schlimmsten Passwort-Fehler

Nutzername im Passwort: Niemals sollte der eigene Name, der Nutzername, die E-Mail-Adresse oder sonstige persönliche Daten im Passwort enthalten sein, rät das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI). Das macht Passwörter mit etwas Recherche leicht knackbar.

Echte Wörter: Begriffe aus dem Lexikon gehören nicht in ein gutes Passwort. Solche Passwörter können mit dem richtigen Programm in ganz kurzer Zeit geknackt werden. "Aktuelle Passwort-Crackprogramme können in einer Sekunde online etwa 1500 verschiedene Kombinationen durchprobieren", sagt Prof. Christoph Meinel vom HPI.

Geringe Variation: "Passwort" oder "lassmichrein" sind sehr unsichere Schutzwörter. Beliebte Namen, Floskeln wie "ichliebedich", "iloveyou" oder einfache Kombinationen wie "qwertzuiop" oder "1q2w3e" sind ebenfalls schlechte Passwörter, da sie sehr vorhersehbar sind.

Zu kurzes Passwort: "123456" ist ein ziemliche beliebtes Passwort. Es ist aber auch ein sehr schlechtes Passwort. Je kürzer, desto schneller lässt es sich knacken. Das HPI rät zu mindestens achtstelligen Passwörtern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt sogar mindestens zwölf Zeichen.

Ein Generalschlüssel: Praktisch, sich mit einem Passwort überall einzuloggen, leider auch brandgefährlich. Wer immer dasselbe Passwort für verschiedene Dienste nutzt, öffnet einem erfolgreichen Angreifer gleich alle Türen. Ist das Passwort nämlich einmal erraten, sind alle Dienste wie E-Mail, soziale Netzwerke oder Shopping-Zugänge in Gefahr.

Tipp: So finden Sie ein gutes Passwort

Aber wie finden Internetnutzer ein sicheres Passwort – und zwar ein Passwort, das sie sich auch noch merken können? Das HPI rät zur Merksatzmethode mit Worten, Zahlen und Zeichensetzung. Etwa: "Besonders abends um 22:30 Uhr merke ich mir Passwörter schlecht!". Nimmt man von diesem Satz die jeweils ersten Buchstaben eines Wortes, die Satzzeichen und die Zahlen, wird daraus das recht sichere Passwort "Bau22:30UmimPs!".

dpa/wer

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