Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Das Auto des Papstes ist der Star im Netz

US-Besuch von Papst Franziskus Das Auto des Papstes ist der Star im Netz

Kleine Geste, große Wirkung: Papst Franziskus ist bei seinem US-Besuch mit einem Fiat 500l vor dem Weißen Haus vorgefahren – und wird dafür von US-Medien und zahlreichen Twitter-Usern gefeiert.

Voriger Artikel
Facebook blamiert sich mit Sperre von Comedian
Nächster Artikel
Auf Pizza-Ratte folgt Milchshake-Eichhörnchen

US-Präsident Obama und First Lady Michelle verabschieden Papst Franziskus, der bereits in seinem Fiat 500 sitzt.

Quelle: dpa/Pete Souza/Official White House Photo

Washington. Er traf US-Präsident Barack Obama, sprach einen Missionar heilig und wird am Donnerstag als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche überhaupt eine Rede vor dem US-Kongress halten. Bei vielen US-Journalisten steht beim Besuch von Papst Franziskus aber ein anderes Thema im Vordergrund – das Auto, mit dem der Heilige Vater in den USA unterwegs ist.

Papst Franziskus verzichtet gerne auf Pomp. Das unterstrich der Pontifex bei seinem US-Besuch in Washington. Im Mittelpunkt der Kolonne aus schwarzen SUV und blinkenden Motorrädern fuhr der Papst – in einem kleinen Fiat 500L.

Zur Bildergalerie

Auf zu viel päpstlichen Pomp verzichtet Franziskus gern, lässt er sich doch als Papst der Armen feiern. Und so rollte der Pontifex am Mittwoch auch nicht in einer der schwarzen Limousinen an, die bei hohen Besuchen gewöhnlich am Weißen Haus gesichtet werden, sondern in seinem kleinen Fiat 500L. Es dürfte eines der kleinsten Autos sein, das jemals im Mittelpunkt der Kolonne aus schwarzen SUV und blinkenden Motorrädern fuhr.


"Cool", "schick", "spricht Bände", kommentierten US-Reporter den etwas deplatziert wirkenden, anthrazitfarbenen Kleinwagen auf Twitter. Ein Journalist schrieb: "Nur der Papst auf einem Leihfahrrad hätte am roten Teppich des Weißen Hauses schräger ausgesehen." Auch auf Twitter wurde das Auto zahlreich kommentiert. Mancheiner wähnte sich dabei fast schon in einer Werbekampagne.

Dass man aus der Größe des Autos keine Rückschlüsse auf den Besitzer ziehen darf, betont dieser Twitter-User:

Später wechselte der Papst übrigens das Auto: Vor einer Freiluftmesse in Washington, wo er den umstrittenen Missionar Junípero Serra (1713-1784) heiligsprach, fuhr der Pontifex mit einem Papamobil durch die Massen.

Seine weitere Reise führt den Papst nach New York und Philadelphia. In New York wird er unter anderem vor den Vereinten Nationen sprechen. In Philadelphia nimmt Franziskus am Weltfamilientag teil und feiert eine Messe mit bis zu zwei Millionen Besuchern. 

zys/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Überraschungsbesuch in Roms Altstadt
Foto: "Vater, lesen Sie die oberste Zeile": Papst Franziskus kauft neue Brillengläser.

Papst Franziskus ist bekannt dafür, auch mal das zu tun, was ganz normale Menschen machen. Und so ist er gestern in Roms Altstadt zum Optiker gegangen, um neue Brillengäser zu bestellen – und nicht gleich ein neues Gestell, um Geld zu sparen.

mehr
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen