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Netzwelt Das Auto des Papstes ist der Star im Netz
Nachrichten Medien Netzwelt Das Auto des Papstes ist der Star im Netz
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17:58 24.09.2015
US-Präsident Obama und First Lady Michelle verabschieden Papst Franziskus, der bereits in seinem Fiat 500 sitzt. Quelle: dpa/Pete Souza/Official White House Photo
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Washington

Er traf US-Präsident Barack Obama, sprach einen Missionar heilig und wird am Donnerstag als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche überhaupt eine Rede vor dem US-Kongress halten. Bei vielen US-Journalisten steht beim Besuch von Papst Franziskus aber ein anderes Thema im Vordergrund – das Auto, mit dem der Heilige Vater in den USA unterwegs ist.

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Papst Franziskus verzichtet gerne auf Pomp. Das unterstrich der Pontifex bei seinem US-Besuch in Washington. Im Mittelpunkt der Kolonne aus schwarzen SUV und blinkenden Motorrädern fuhr der Papst – in einem kleinen Fiat 500L.

Auf zu viel päpstlichen Pomp verzichtet Franziskus gern, lässt er sich doch als Papst der Armen feiern. Und so rollte der Pontifex am Mittwoch auch nicht in einer der schwarzen Limousinen an, die bei hohen Besuchen gewöhnlich am Weißen Haus gesichtet werden, sondern in seinem kleinen Fiat 500L. Es dürfte eines der kleinsten Autos sein, das jemals im Mittelpunkt der Kolonne aus schwarzen SUV und blinkenden Motorrädern fuhr.


"Cool", "schick", "spricht Bände", kommentierten US-Reporter den etwas deplatziert wirkenden, anthrazitfarbenen Kleinwagen auf Twitter. Ein Journalist schrieb: "Nur der Papst auf einem Leihfahrrad hätte am roten Teppich des Weißen Hauses schräger ausgesehen." Auch auf Twitter wurde das Auto zahlreich kommentiert. Mancheiner wähnte sich dabei fast schon in einer Werbekampagne.

Dass man aus der Größe des Autos keine Rückschlüsse auf den Besitzer ziehen darf, betont dieser Twitter-User:

Später wechselte der Papst übrigens das Auto: Vor einer Freiluftmesse in Washington, wo er den umstrittenen Missionar Junípero Serra (1713-1784) heiligsprach, fuhr der Pontifex mit einem Papamobil durch die Massen.

Seine weitere Reise führt den Papst nach New York und Philadelphia. In New York wird er unter anderem vor den Vereinten Nationen sprechen. In Philadelphia nimmt Franziskus am Weltfamilientag teil und feiert eine Messe mit bis zu zwei Millionen Besuchern. 

zys/dpa

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