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"Kölner Stadt-Anzeiger" führt Paywall ein

Onlineangebot ab sofort kostenpflichtig "Kölner Stadt-Anzeiger" führt Paywall ein

Das Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS hat, wie angekündigt, eine Bezahlschranke für die Online-Angebote des "Kölner Stadt-Anzeigers" eingeführt. Die Paywall für ksta.de ist aber nur ein erster Schritt.

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Der Kölner-Stadt-Anzeiger gehört dem Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS.

Quelle: dpa

Die Online- und Mobilangebote des "Kölner Stadt-Anzeigers" sind ab sofort kostenpflichtig. Wer mehr als sieben Artikel lesen will, braucht dafür ein Abonnement, das 9,90 Euro pro Monat kostet. Damit hat sich das Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS wie im Mai angekündigt für eine Bezahlschranke nach dem "Metered Model" entschieden. Die Tablet- und die E-Paper-Ausgaben der Zeitung waren schon bisher wie die Papierausgabe im Einzel- oder Aboverkauf zu haben. Für das Digital-Abo gibt es Rabatte, wenn es mit anderen Angeboten kombiniert wird. Das teilte MDS am Donnerstag mit.

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" ist die erste Zeitung bei MDS, die eine Online-Bezahlschranke einführt, die "Berliner Zeitung" soll bald folgen. Außerdem erscheinen bei MDS auch die Abonnement-Zeitungen "Kölnische Rundschau" und "Mitteldeutsche Zeitung" sowie die Boulevardblätter "Express", "Hamburger Morgenpost" und "Berliner Kurier". Alle zusammen haben eine tägliche Gesamtauflage von mehr als einer Million. Inzwischen haben 80 Zeitungen in Deutschland Bezahlmodelle eingeführt. Neben dem "Metered"- gibt es das "Freemium"-Modell, bei dem manche Inhalte frei zugänglich und andere mit Preisschild versehen sind, und die "harte Bezahlschranke", bei der sämtliche Angebote kostenpflichtig sind.

dpa

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