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Blendle wagt sich in die USA

Digitalkiosk Blendle wagt sich in die USA

Der Digitalkiosk Blendle, bei dem man Artikel aus Zeitungen und Magazinen online kaufen kann, wagt sich in den hart umkämpften US-Markt.

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Über den Digitalkiosk Blendle können Artikel aus Zeitungen und Magazinen gekauft werden.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

New York. Anfang kommenden Jahres solle es zunächst eine Testphase geben, kündigte Mitgründer Alexander Klöpping am späten Mittwoch an. Die Namen teilnehmender Medien nannte Blendle zunächst nicht.

Blendle wächst rasant

Nutzer können bei Blendle Ausgaben der Medien Seite für Seite durchblättern, lesbar sind dabei allerdings nur die Überschriften. Wer den gesamten Artikel lesen will, muss zahlen. Der Preis wird von den Verlegern selbst festgelegt und meist nach Länge gestaffelt. Sie bekommen dabei 70 Prozent der Erlöse.

Blende war im Frühjahr 2014 in den Niederlanden gestartet und im September breit in Deutschland. Damals war von über 400.000 Nutzern die Rede, anschließend wuchs das Start-up rasant, jetzt spricht die Firma von mehr als einer halben Million.

Zusätzliche Erlösquelle

Die Zeitungen in den USA hat die Abwanderung der Werbeerlöse ins Internet stark getroffen. In dieser Situation könnte für sie eine Plattform zum Verkauf einzelner Artikel als zusätzliche Erlösquelle interessant sein. An Blendle sind die "New York Times" und Springer beteiligt. Der "Financial Times" zufolge bekamen sie für drei Millionen Euro zusammen einen Anteil von 23 Prozent.

dpa

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