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Runde Konkurrenz für die Apple Watch

Smartwatches auf der IFA Runde Konkurrenz für die Apple Watch

Lange sahen Smartwatch-Modelle wie Spielzeug für Nerds aus. Aber damit hatten die Hersteller keinen Erfolg. Die neuen Geräte haben deshalb die Anmutung klassischer Armbanduhren, wie ein Gang über die IFA zeigt.

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Smartwatch von Samsung: Die Uhr wird über einen drehbaren Kranz auf dem Rand bedient.

Quelle: Wolfgang Kumm/dpa

Berlin. Smartwatches haben mit Smartphones eines gemeinsam: Für viele Nutzer sind sie nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern sehr persönliche Begleiter – und obendrein oft auch noch Prestigeobjekte. Auf der Elektronikmesse IFA in Berlin wetteifern die Hersteller deshalb um mobile Produkte, die im Design oder bei den Funktionen einzigartig sind. Eine Übersicht über die Neuheiten und was sie auszeichnet.

Die Günstige

Die Asus Zenwatch 2 könnte schon allein wegen des günstigen Einstiegspreises ab 149 Euro ein Erfolg werden. Außerdem kommt sie in zwei Größen auf den Markt: Mit 1,63 Zoll (320 mal 320 Pixel) oder mit 1,45 Zoll (280 mal 280 Pixel) großem AMOLED-Display. Die Edelstahlgehäuse mit einer Krone als Bedienelement bietet Asus in drei Farben (Silber, Grau und Gold) an, die Armband-Auswahl erstreckt sich über 18 verschiedene Material- und Farbkombinationen. Als Betriebssystem kommt Android Wear zum Einsatz, das sich neuerdings auch mit iPhones versteht und zahllose virtuelle Ziffernblätter (Watch Faces) bietet.

Die Vielseitige

Auch die neue Moto 360 von Motorola mit Android Wear kommt in einer Damen- und einer Herrengröße: 1,56 Zoll (360 mal 330 Pixel) oder 1,37 Zoll (360 mal 325 Pixel). Wenn die Bluetooth-Reichweite überschritten wird, kann die Smartwatch immer noch per WLAN Verbindung zum Smartphone oder Tablet halten. Ansonsten gehören Herzfrequenzmesser und zwei interne Mikrofone zur Ausstattung. Im Moto Maker kann das silberne, schwarze oder goldene Gehäuse mit verschiedensten Armbändern kombiniert werden. Preislich könnte der Einstieg bei 300 Euro liegen. In der Pipeline hat die Lenovo-Tochter zudem eine Sport-Variante der Moto 360 mit GPs und Silikonschutz und -armband.

Die Kratzfeste

Huawei schützt das 1,4 Zoll große AMOLED-Display (400 mal 400 Pixel) seiner Watch mit kratzfestem Saphirglas. Neben Bluetooth und WLAN gehört etwa auch ein Herzfrequenzmesser auf der Unterseite zur Ausstattung. Der Einstiegspreis der Android-Wear-Smartwatch liegt bei 399 Euro. Je nach Gehäusefarbe (silber, schwarz oder gold) und der Armbandvariante aus Leder oder Edelstahl-Mesh reicht die Preisspanne bis 799 Euro. Nutzer können die Armbänder mit Hilfe eines Schnellverschlusses aber auch selbst lösen und durch im Handel erhältliche Armbänder ersetzen.

Die Autarke

Samsungs neue Smartwatch Gear S2 kommt im Gegensatz zur versammelten Android-Wear-Konkurrenz mit dem herstellereigenen Tizen-Betriebssystem. An Bord ist auch ein NFC-Chip. Außerdem soll es auch eine Variante mit UMTS-Modul geben, die etwa das Telefonieren ohne Smartphone erlaubt. Teil des neuen Bedienkonzepts ist ein drehbarer Kranz auf dem Rand des 1,2 Zoll großen AMOLED-Displays (360 mal 360 Pixel). Samsung bietet zwei Design-Varianten an: die schwarze S2 Classic mit Lederarmband und die etwas moderner gehaltene S2, die in Grau mit grauem Armand sowie in Silber mit weißem Armband zu haben sein wird.

Von Dirk Averesch

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