Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Netzwelt Ehemaliger Facebook-Investor warnt vor dem sozialen Netzwerk
Nachrichten Medien Netzwelt Ehemaliger Facebook-Investor warnt vor dem sozialen Netzwerk
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:16 10.11.2017
Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

„Nur Gott weiß, was Facebook mit den Gehirnen unserer Kinder anrichtet.“ Das von 2,07 Milliarden Menschen genutzte Netzwerk „untergräbt die Produktivität in komischer Weise“, sagte Parker. Er hatte damals finanziell und beratend geholfen, das Unternehmen von Marc Zuckerberg groß zu machen. Die ersten Millionen kamen von anderen Investoren, die mit Hilfe von Parker überzeugt wurden, einzusteigen. Mittlerweile ist Facebook 521 Milliarden Dollar wert und eine der fünf wertvollsten Firmen der Welt. Ob diese Tatsache Parker wohl so kritisch macht?

„Die Motivation bei der Entwicklung war: Wie können wir so viel Zeit und Aufmerksamkeit der Nutzer wie möglich bekommen?“, führt er aus. Weiterhin bezeichnet der Milliardär Facebook als „Bestätigungsmaschine“, die sich die menschliche Psyche zunutze macht. Dass Facebook versucht, mit Emotionen seine Nutzer an das Netzwerk zu verbinden, ist kein Geheimnis. Warum Parker ausgerechnet jetzt mit seiner Analyse an die Öffentlichkeit geht, scheint dagegen weniger offensichtlich.

Im Film „The Social Netzwork“ über die Entstehung von Facebook wird Sean Parker übrigens von Justin Timberlake gespielt und sagt relativ präzise die Zukunft des Netzwerks voraus:

Von Jan Heemann/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Party mit lautstarker Musik, genervte Nachbarn und dann die Polizei in der Wohnung: In Deutschland wohl allabendlich. Dass die Party allerdings ohne Feiernde stattfindet, ist dann doch ungewöhnlich. Bundesweit war Amazons Alexa in den Medien, weil sie sich von selbst einschaltete. Jetzt ist klar, wie es dazu kommen konnte.

10.11.2017

Es trifft britische Krankenhäuser, russische Ministerien, die Deutsche Bahn und gewöhnliche Internetuser. Vor Attacken im Netz ist kaum mehr jemand sicher. Doch wie ist der aktuelle Stand? Was hat es mit Erpressungstrojanern auf sich und wie kann sich der einzelne Nutzer schützen?

08.11.2017

Viele Erwachsene fanden Snapchat schon immer verwirrend. Solange die App immer neue Teenager als Kunden gewann, galt das sogar als cool. Doch jetzt flaut das Wachstum ab. Das Unternehmen will nun vor allem ältere User anziehen – und soll deshalb künftig einfacher zu nutzen sein.

08.11.2017
Anzeige