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Erneutes Sicherheitsleck bei Java

Umfassendes Update Erneutes Sicherheitsleck bei Java

Und täglich grüßt das Sicherheitsleck: Schon wieder gibt es bei der Java-Software Probleme mit der Sicherheit. Computernutzer sollten daher umgehend ein jetzt veröffentlichtes Update auf ihren Rechner laden.

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Kurz nach dem letzten Update muss Oracle schon wieder Sicherheitslecks in Java stopfen.

Quelle: dpa

Berlin. In der Version 13 von Java 7 hat Oracle nach eigenen Angaben 50 teils kritische Schwachstellen ausgebessert. Nutzer sollten das Update daher so schnell wie möglich installieren, es kann auf der Webseite heruntergeladen werden. Bei der Installation ist allerdings Vorsicht geboten: Entfernt der Nutzer das entsprechende Kästchen nicht manuell, bringt Java mit dem Update auch die „Ask.com“-Toolbar auf den Rechner, die Aussehen und Funktionsweise des Browsers verändert.

Angesichts der ständigen Sicherheitslücken und Updates raten Experten dazu, Java zu deaktivieren oder gleich ganz abschalten – auch wenn einige Webseiten und Anwendungen dann nicht mehr richtig funktionieren.

So deaktivieren Sie das Java-Plugin in Ihrem Browser:

Java-Plug-in beim Firefox deaktivieren

Java-Plug-in Apple-Browser Safari deaktivieren

Plug-ins bei Googles Browser Chrome deaktivieren

Chrome kann unter „Erweiterte Einstellungen“ übrigens nur alle Plug-ins auf einmal blockieren. Wer mit dem Internet Explorer surft, sollte das Programm in der Systemsteuerung lieber komplett deinstallieren: Der Browser von Microsoft kann das Plug-in nach Angaben der Sicherheitsexperten nicht zuverlässig abschalten. "Heise Security" bietet eine Testseite an, auf der angezeigt wird, ob Java aktiviert ist.

Java, ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt und seit der Übernahme von Oracle vertrieben, gilt Experten als aktuell beliebteste Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Auf Java entfallen demnach die Hälfte aller Attacken, die mit Hilfe einer Schadsoftware Schwachstellen in Programmen ausnutzen.

frs/dpa

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