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Netzwelt Explosionsgefahr: Samsung ruft Smartphone zurück
Nachrichten Medien Netzwelt Explosionsgefahr: Samsung ruft Smartphone zurück
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11:57 02.09.2016
Samsung will das Android-Smartphone Galaxy Note 7 wegen Explosionsgefahr zurückrufen. Quelle: Ritchie B. Tongo/dpa
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Seoul

Wegen Brand- und Explosionsgefahr beim Laden des Akkus ruft Samsung das Smartphone Galaxy Note 7 zurück. Das bestätigte der führende Elektronik-Hersteller am Freitag. Bereits am Donnerstagabend berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur "Yonhap News" über den bevorstehenden Rückruf. Grund für die Explosionen der Geräte sei der Akku, bestätigte ein Sprecher. "Das wichtigste ist die Sicherheit unserer Kunden", betonte er. Das Gerät werde bis zur vollständigen Aufklärung nicht mehr ausgeliefert.

Wie viele Geräte sind betroffen?

Betroffen von dem Produktionsfehler seien weniger als 0,1 Prozent der bisher ausgelieferten Geräte. Die Smartphones wurden sowohl in Südkoera als auch im Ausland vertrieben. Der Verkauf des Galaxy Note 7 begann am 7. August in zehn Ländern. Auch in Deutschland sollte das Gerät ab Freitag erhätlich sein. "Wir haben eine gründliche Untersuchung durchgeführt und stießen dabei auf einen Punkt beim Akku. Bis zum 1. September wurde von weltweit 35 Fällen berichtet. Wir machen mit unseren Zulieferern gerade eine gründliche Überprüfung, um mögliche betroffene Akkus auf dem Markt zu identifizieren", zitierte das US-Technikportal "Recode" das Unternehmen.

Wie löst Samsung das Problem?

"Das Problem kann durch den Austausch des Akkus gelöst werden", hieß es vonseiten des Unternehmens. Samsung bietet weltweit den Umtausch bereits verkaufter Geräte an. Weitere Informationen wolle Samsung noch an diesem Wochenende, spätestens aber in der kommenden Woche herausgeben. Bereits am Mittwoch hatte das Unternehmen zusätzliche Qualitätskontrollen angekündigt.

Experten sehen den Vorfall als Chance für Samsung: Mit einem Rückruf und schnellen Gegenmaßnahmen könne das Unternehmen seine Glaubwürdigkeit unterstreichen.

RND/are

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