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Facebook-Hetzer muss ins Gefängnis

Urteil in Bayern Facebook-Hetzer muss ins Gefängnis

Er vertrat bei Facebook ganz offen die Meinung, dass Angela Merkel und ihre Helfer "standrechtlich erschossen werden" sollten. Das hat Konsequenzen. Ein 31-jähriger Mann wurde jetzt in Kitzingen zu einer Haftstrafe verurteilt.

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Facebook-Hetzer rücken zunehmend ins Auge der Justiz.

Quelle: Jens Büttner

Würzburg. Das Amtsgericht Kitzingen hat einen 31 Jahre alten Mann wegen volksverhetzender Äußerungen bei Facebook zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Mann habe auf seinem Profil in dem sozialen Netzwerk zehn Texte mit volksverhetzendem Inhalt oder Aufrufen zu Straftaten gepostet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Würzburg am Mittwoch.

Im vergangenen Jahr habe der Verurteilte auf Facebook unter anderem geschrieben, man solle Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Helfer "an die Wand stellen und standrechtlich erschießen wegen Verrat am deutschen Volk". Außerdem habe er in einem Post formuliert, Menschen sollten "in Auschwitz in den Ofen".

Der Staatsanwaltschaft Würzburg zufolge war der Angeklagte aus Iphofen im Landkreis Würzburg erheblich vorbestraft und stand teilweise unter Bewährung. Damit sei das hohe Strafmaß begründet, das über der Grenze, bis zu der eine Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann, liegt. Außerdem hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ: 1 Ls 701 Js 20195/14).

epd

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