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Nach Anschlag in Nizza Facebook aktiviert Sicherheitscheck

Nach dem Anschlag in Nizza können die Menschen in der Region ihren Freunden auf Facebook mitteilen, ob sie in Sicherheit sind. Mit dem Hashtag #PortesOuvertesNice können sie außerdem über Twitter nach Zuflucht suchen.

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Nach dem Anschlag in Nizza können die Menschen in der Region ihren Freunden auf Facebook mitteilen, ob sie in Sicherheit sind.

Quelle: afp/Facebook

Nizza. Kurz nach dem Anschlag von Nizza hat Facebook die Funktion "Safety Check" aktiviert. Darüber können Nutzer angeben, ob sie sich in Sicherheit befinden. Die Funktion hatte das Unternehmen 2014 für Naturkatastrophen wie etwa starke Erdbeben entwickelt. In den vergangenen Monaten wurde sie aber immer öfter nach Terroranschlägen aktiviert.

Bei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in Nizza mehr als 80 Menschen getötet worden.

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Nach den Terroranschlägen in Paris im November 2015 teilten zum Beispiel mehr als vier Millionen Menschen über den Safety Check ihren Familienangehörigen und Freunden mit, dass sie in Sicherheit sind. Auch nach dem Bombenanschlag in Nigeria nutzten viele Mitglieder des Netzwerks die Funktion. Deshalb weisen mittlerweile die Behörden auf die Funktion hin. Auch dieses Mal in Nizza.

Wie funktioniert der Safety Check?

Hat Facebook Anzeichen dafür, dass sich ein Nutzer in der betroffenen Region aufhält, bekommt er die Möglichkeit, den eigenen Status auf "sicher" zu stellen, sodass Freunde sich darüber informieren können.

Außerdem können Menschen in der Region mit dem Schlagwort #PortesOuvertesNice über Twitter nach Zuflucht suchen. Der Hashtag wurde in den Stunden nach dem Anschlag tausendfach verbreitet. Einwohner von Nizza boten anderen eine Unterkunft an, damit diese nach dem Anschlag nicht auf der Straße bleiben mussten.

Der Hashtag wurde von Dutzenden auch dazu genutzt, um tatsächlich oder vorgeblich vermisste Bekannte ausfindig zu machen. Auch auf der Twitter-Seite @RecherchesNice konnten Menschen nach ihren Angehörigen und Freunden suchen. Nach den Terroranschlägen von Paris im November hatte bereits der Hashtag #porteouverte die Runde gemacht, um Auswärtigen einen Unterschlupf anzubieten.

Zudem richtete die Zentrale für Opferhilfe im französischen Außenministerium eine Notrufnummer für Angehörige ein. Die Hotline sei unter der Nummer +33143175646 zu erreichen, berichtete Ministeriumssprecher Romain Nadal auf Twitter.

In Nizza war am Donnerstagabend ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast und hatte mehrere Dutzend Menschen getötet. Der Lkw-Fahrer wurde von der Polizei getötet, wie das französische Innenministerium mitteilte.

dpa/RND/wer

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