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Facebook plant "Gefällt mir nicht"-Knopf

Ankündigung von Mark Zuckerberg Facebook plant "Gefällt mir nicht"-Knopf

Bisher können Facebook-Nutzer nur deutlich machen, dass ihnen etwas gefällt. Aber das soll sich bald ändern, kündigte Mark Zuckerberg an: Nach jahrelangem Zögern arbeitet das soziale Netzwerk an einer Art "Gefällt mir nicht"-Knopf.

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Bisher gibt es nur: Daumen hoch. Aber Facebook arbeitet an einer Möglichkeit, dass die Nutzer auch deutlich machen können, dass ihnen etwas nicht gefällt.

Quelle: Marc Tirl/dpa

Menlo Park. "Die Menschen haben seit vielen Jahren nach einem Dislike-Button gefragt", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Fragerunde in der Firmenzentrale am Dienstag. "Wir haben sie schließlich gehört und wir arbeiten daran und wir werden etwas einführen, was den Bedürfnissen der größeren Gemeinschaft entspricht", wurde er von dem Finanzdienst Bloomberg zitiert.

Gerade bei traurigen Ereignissen wie einer Flüchtlingskrise oder dem Tod eines Familienmitglieds sei es schwierig, einen "Gefällt mir"-Button zu drücken, sagte Zuckerberg. Deshalb sei es wichtig, den Nutzern mehr Optionen zu geben. Welche das sein werden, verriert er noch nicht. Ein Test soll aber bald starten. Facebook hatte bisher erklärt, man sehe keinen Bedarf an einem Dislike-Knopf.

Zuletzt kam die Frage in Deutschland im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Kommentaren im weltgrößten Online-Netzwerk auf. Sie stellte sich aber zum Beispiel auch 2012, als sich die Nachricht von Dirk Bachs Tod über Facebook verbreitete. Medien schrieben damals unter ihre Berichte im sozialen Netzwerk, dass "Gefällt mir" gleichbedeutend mit "Mein Beileid" sei.

dpa/wer

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