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Netzwelt Facebook versetzt die Philippinen in den Krieg
Nachrichten Medien Netzwelt Facebook versetzt die Philippinen in den Krieg
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16:33 14.06.2016
Facebook hat die Flagge der Philippinen falsch herum abgebildet – und dadurch das Land de facto in den Krieg versetzt. Quelle: Armin Weigel/Twitter/CamilleConde
Manila

Zum Unabhängigkeitstag der Philippinen am 12. Juni gratulierte Facebook den 51 Millionen Nutzern im Land. Sie sahen auf ihrer Startseite die Landesfahne und dazu den Spruch: "Froher Unabhängigkeitstag". Nur leider unterlief Facebook dabei ein Fehler: Das Unternehmen zeigte die Fahne verkehrt herum.

Eigentlich sieht die Flagge wie folgt aus: Oben ist ein blauer Streifen, unten ein roter, und daneben ist ein weißes Dreieck mit Sonne- und Sternmotiv. Befindet sich das Land aber im Krieg, wird die Fahne so gehisst, dass der obere Bereich rot ist und der untere blau – und genau so zeigte Facebook die Fahne.

Nutzer wütend über Facebooks Fehler

Viele Nutzer machten das Unternehmen auf den Fehler aufmerksam. Einige reagierten wütend. "Das ist kein schöner Unabhängigkeitstag, wenn die Flagge so aussieht. Wirklich nicht", schimpfte ein Nutzer.

Facebook entschuldigte sich: "Das war ein Versehen", erklärte der Konzern der Nachrichtenagentur AFP. Dem "Philippine Star" teilte Facebook mit, dass das Unternehmen die Menschen im Land "miteinander verbinden" wollte. Dabei sei dem Unternehmen der Fehler unterlaufen.

Vielleicht hat man es auf den Philippinen schon geahnt. Die "Official Gazette of the Republic ot the Philippines" hatte Anfang Juni Nachhilfeunterricht gegeben und auf Twitter eine kleine Fahnenkunde veröffentlicht: So sieht die Fahne in Friedenszeiten aus – und so in Kriegszeiten.

Es hat nicht geholfen. Aber Facebook kann sich trösten: Es ist nicht das erste Mal, dass die Flagge des Landes falsch abgebildet wurde. Der US-Regierung war das Malheur 2010 auch schon passiert.

afp/RND/wer

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