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Facebook will gegen Hassbotschaften vorgehen

Kooperation mit Selbstkontrollinstanz Facebook will gegen Hassbotschaften vorgehen

Facebook kündigt nach monatelanger Kritik einen härteren Kurs gegen Hasskommentare an. Dafür ist das soziale Netzwerk dem Verein Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) beigetreten.

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Genauer hinschauen: Facebook will stärker gegen Hassbotschaften vorgehen

Quelle: dpa (Symbol)

Berlin. Nach Kritik am Umgang mit rassistischer und fremdenfeindlicher Hetze im Netz will Facebook nun schärfer gegen solche Hassbotschaften vorgehen. Dafür ist das Unternehmen der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) beigetreten. Zusammen mit der Selbstkontrollinstanz werden Lösungen für besonders schwierige Fälle von Internet-Hetze erarbeitet, teilte der FSM in Berlin mit. 

Mehr kontroverse Inhalte löschen

Was Facebook konkret ändern möchte: In Deutschland sollen Androhungen von physischer Gewalt als glaubhafte Drohungen eingeschätzt und entfernt werden, teilte das Online-Netzwerk am Dienstag mit. "Es werden deutlich mehr kontroverse Inhalte auf Facebook in Deutschland gesperrt", erklärte weiter Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Dabei sollen Facebooks sogenannte Gemeinschaftsstandards nicht geändert werden, "aber wir verbessern die Art und Weise, wie wir sie in Deutschland umsetzen, nachhaltig".

Im Oktober fanden bereits erste Gespräche auf Arbeitsebene zwischen Facebook und FSM statt. Anfang Dezember 2015 werden Juristen der FSM-Beschwerdestelle ihre Erfahrungen bei der Inhaltebewertung mit Mitarbeitern des Facebook Community Operations Team teilen und sie im Umgang mit kontroversen Inhalten schulen. Facebook hat nach dem Austausch mit dem FSM bereits an seine Mitarbeiter weitergegeben, im Bereich der Androhung von Gewalt, z.B. gegen Migranten im Zuge der derzeitigen Flüchtlingsdebatte, die internen Community Standards strikter auszulegen.

dpa/afp/abr

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