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Darum kämpft dieser Flüchtling nicht in Syrien

Youtube-Video Darum kämpft dieser Flüchtling nicht in Syrien

Vielen Flüchtlingen aus Syrien wird vorgeworfen, dass sie ihre Heimat im Stich gelassen haben und dort nicht für den Frieden kämpfen. Deshalb erklärt einer von ihnen in einem Youtube-Video, warum er geflohen ist.

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"Soll ich zurück nach Syrien?", fragt Flüchtling Ramo. Aber für wen soll er dort kämpfen? Und gegen wen? 

Quelle: Youtube/BR

München. "Ich weiß ganz genau, was Ihr denkt", sagt Ramo am Anfang des Videos. "Warum bin ich hier in Deutschland, warum hänge ich hier als Flüchtling herum, anstatt in meinem Heimatland für Syrien zu kämpfen?" Und tatsächlich sagt ihm ein Mann, den Ramo für das Video auf der Straße anspricht: "Syrische Patrioten sollten eigentlich in Syrien bleiben und gegen den Imperialismus kämpfen." Also warum ist Ramo nicht in Syrien geblieben? "Bin ich feige? Bin ich faul?", fragt er den Zuschauer – und erklärt dann kurz den Syrien-Konflikt.

Angenommen, er würde nach Syrien zurückkehren, in die syrische Armee eintreten und gegen den IS kämpfen – dann würde er auch gegen die syrischen Rebellen kämpfen. Die Rebellen kämpfen aber nicht nur gegen Assad und den IS, sondern auch gegen die Kurden im Norden. "Ich bin übrigens auch Kurde, ich will meine Landsleute nicht umbringen." Er könnte also zu den Kurden gehen. Aber die Kurden kämpfen nicht nur gegen den IS, sondern auch gegen die Rebellen und gegen Assad. "Und in jeder Stadt ist ein Verwandter von mir", sagt Ramo und fragt: "Mit wem gegen wen soll ich kämpfen?" Deshalb ist er nicht Syrien geblieben.

wer

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