Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Frau findet Lebensretterin bei Tinder

Organspende aus Liebe Frau findet Lebensretterin bei Tinder

Als sich zwei Frauen bei Tinder kennenlernen, ahnt die 25-jährige Alana nicht, dass sie nicht nur ihre große Liebe, sondern auch eine Organspenderin gefunden hat. "Ich habe zwei gesunde Nieren. Da kann ich doch eine abgegeben", sagte die Lebensretterin.

Voriger Artikel
Jan Böhmermann macht jetzt Gangster-Rap
Nächster Artikel
Condom Challenge: Kondome auf dem Kopf

Als sich zwei Frauen bei Tinder kennenlernen, ahnt die 25-jährige Alana nicht, dass sie nicht nur ihre große Liebe, sondern auch eine Organspenderin gefunden hat. (Symbolbild)

Quelle: Franziska Kraufmann

Saint James/New York. Sie hatten sich bei der Dating-App "Tinder" kennen gelernt. Aber da ahnte Alana Duran nicht, dass sie mit ihrem "Wischen nach rechts" nicht nur eine Freundin sondern auch ihre Lebensretterin finden würde. Denn Lori Interlicchio gab ihr jetzt das ultimative Geschenk – eine neue Niere, nach der Alana seit Jahren verzweifelt gesucht hatte.

Nach ihrem Zufallstreffen im August hatten sich die beiden gleich auf Anhieb gut verstanden und ausgetauscht. Dabei hatte die 25-jährige Alana auch mitgeteilt, dass sie krank ist, seit ihrem zwölften Lebensjahr an der Immunschwäche Lupus leidet und ihre Nieren inzwischen so angegriffen sind, dass sie jede Nacht an die Dialyse muss.

"Ich kann dir meine Niere schenken"

Das Schicksal rührte die neue Freundin so sehr, dass die 22-Jährige sich ohne Alanas Wissen untersuchen ließ – und feststellte, dass sie als Spenderin in Frage kam. Das teilte Lori Interlicchio ihr nicht per Mail oder Chat mit, sondern schickte ihr jetzt ein grosses Geschenkpaket. Darin lagen alle möglichen Dinge wie T-Shirts, Kosmetik-Pröbchen, Bonbons und erst ganz unten ein grosses Schild mit der Aufschrift: "Volltreffer!" und darunter "Wir haben keine Antikörper, die sich abstoßen“. Mit anderen Worten: "Ich kann Dir meine Niere schenken."

Im Februar soll die Transplantation durchgeführt werden. Für Lori ist es selbstverstaendlich: "Ich habe zwei gesunde Nieren. Da kann ich doch eine abgegeben. Zumal für Alana, die eine so nette Person ist." Die weinte vor Glück und hofft nur, dass nichts mehr dazwischen kommt. Denn im letzten Frühjahr war für sie schon einmal eine Spenderniere in der Transplantationskartei gefunden worden. Allerdings ging es ihr damals so schlecht, dass sie nicht operiert werden konnte. Die Niere bekam die nächste Patientin auf der Liste.

Dierk Sinderman

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen