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Ratgeber Smart Home Geräte und Apps bergen Kostenfallen

Verbraucher sollten sich über die Berechnungsmodelle von Anbietern gut informieren.

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Hausbesitzer können das Smart Home mit dem Smartphone oder Tablet aus der Ferne steuern.

Quelle: dpa

Hannover. Smarte Kaffeemaschinen in der heimischen Küche und vernetzte Überwachungskameras lassen sich bequem auch aus der Ferne bedienen. Die Smart-Home-Geräte, die das für die Bewohner übernehmen, sind entweder direkt mit dem Netz verbunden oder an eine schaltbare Steckdose angeschlossen. Hausbesitzer können sie mit dem Smartphone steuern oder beobachten. Doch das vernetzte Heim birgt auch einige Tücken, warnt der Verband Wohnen im Eigentum. Derzeit gibt es etwa 300.000 Smart-Home-Haushalte in Deutschland.

Ähnlich wie ein Computer sind auch die smarten Geräte Gefahren ausgesetzt. Kriminelle Hacker könnten sich Zugriff verschaffen oder aufgezeichnete Daten ausspähen. Ob ein Produkt Sicherheitslücken aufweist oder nicht, ist für Verbraucher schwer zu erkennen. Der Verband rät, sichere Passwörter zu verwenden und Smart-Home-Geräte keinesfalls im gleichen Netzwerk zu betreiben wie den Computer.

Sicherheitslücken einfach vermeiden

Nutzer sollten sich Zeit nehmen, um die Geräte gründlich einzurichten, regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren. Die Software sollte stets auf dem neuesten Stand sein, um Sicherheitslücken zu schließen. Dafür ist es nötig, entsprechende Updates der Hersteller regelmäßig einzuspielen. Das kostet wiederum oftmals Zeit und dämpft den Komfortfaktor eines Smart Homes.

Beim Nachkauf von einzelnen Geräten für das Smart Home können versteckte Kosten anfallen. Verbraucher sollten sich darüber vorher gut informieren, rät der Verband. Manche Anbieter berechnen beispielsweise für eine App zusätzlich eine Monats- oder Jahresgebühr. Bei anderen Herstellern müssen Nutzer für die Speicherung von Daten extra zahlen. Das kann zum Beispiel bei Überwachungskameras notwendig sein.

Von Sarah Thust/RND

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