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Hasskommentare gegen Dunja Hayali verboten

Einstweilige Verfügung Hasskommentare gegen Dunja Hayali verboten

Das Landgericht Hamburg untersagt einem Facebook-Nutzer, die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali weiter zu beleidigen. Sollte er sich an das Verbot nicht halten, könnte es für ihn teuer werden.

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Die TV-Journalistin Dunja Hayali war am Wochenende mit der Goldenen Kamera (Archivbild) ausgezeichnet worden.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Hamburg. Per Einstweiliger Verfügung verbietet das Gericht einem Facebook-Nutzer, Hasskommentare auf der Facebookseite der Journalistin Dunja Hayali zu hinterlassen. Bei Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro. Die Hasskommentare seien ein Beispiel für die brutalen Beleidigungen, die Dunja Hayali zur Zeit zu ertragen habe, sagte ihr Anwalt Christlieb Klages am Dienstag.

Hasskommentare von Januar

Die Beleidigungen stehen nicht in Zusammenhang mit der Rede gegen Hass und "Lügenpresse"-Vorwürfe, die Hayali am vergangenen Samstag bei der Verleihung der Goldenen Kamera in Hamburg gehalten hat. Die Hasskommentare auf ihrer Facebookseite stammen aus der ersten Januarhälfte, wie ihr Rechtsanwalt sagte. Sie seien unter einem Facebooknamen gepostet worden, die Rückschlüsse auf den Klarnamen zuließen. Die Einstweilige Verfügung sei inzwischen per Gerichtsvollzieher zugestellt worden, sagte Klages. Gegen die Entscheidung des Landgerichts kann Widerspruch eingelegt werden.

Hayali hatte am Samstag mit Tränen in den Augen eine Rede gehalten: "Glaubt eigentlich irgendjemand, dass das irgendwas bringt, dieser ganze Hass?", fragte die Journalistin, die in der Kategorie "Beste Information" mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Sie werde als Journalistin wie viele Kollegen für die Berichterstattung zur Flüchtlingskrise angegriffen, sagte sie.

dpa

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