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Hacker erbeuten Millionen Kunden-Daten

Sicherheitslücke bei VTech Hacker erbeuten Millionen Kunden-Daten

Beim Lernspielzeug-Anbieter VTech haben sich Hacker Zugang zu einer Datenbank mit über sechs Millionen Kunden-Profilen verschafft. Auch deutsche Nutzer-Konten sind betroffen.

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Der Daten-Diebstahl beim Lernspielzeug-Anbieter VTech ist größer als zunächst angenommen: Weltweit sind allein fast 6,4 Millionen Kinder-Profile betroffen.

Quelle: Oliver Berg

Hongkong. Der Daten-Diebstahl beim Lernspielzeug-Anbieter VTech ist größer als zunächst angenommen: Weltweit sind allein fast 6,4 Millionen Kinder-Profile betroffen. Hinzu kommen über 4,8 Millionen anhängende Eltern-Konten, wie die Firma aus Hongkong am Mittwoch mitteilte. Die Kinder-Profile enthielten den Namen, das Geschlecht und das Geburtsdatum, hieß es. Unbekannte Angreifer hatten sich im November Zugang zu VTech-Datenbanken verschafft. In Deutschland seien knapp 391 000 Eltern-Konten und rund 509 000 Kinder-Profile betroffen, erklärte das Unternehmen. Der Großteil des Datenlecks treffe die USA mit 2,2 Millionen Eltern- und fast 2,9 Millionen Kinder-Accounts.

Kreditkarten-Daten nicht betroffen

Die Eltern-Konten enthalten laut VTech E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter, IP-Adressen, Postanschriften und die Liste bisheriger Downloads. Kreditkarten-Daten würden nicht gespeichert.

Ein Medienbericht, wonach die Hacker auch Fotos von Kindern und Protokolle von Chats mit ihren Eltern abgreifen konnten, werde geprüft, erklärte VTech. Man könne das zunächst nicht bestätigen. Auf jeden Fall seinen die Bilder per Verschlüsselung geschützt.

Auf seiner Internetseite beantwortet der Lernspielzeug-Anbieter Fragen und gibt weiterführende Informationen zu dem Daten-Diebstahl. Dabei geht es unter anderem darum, ob Hacker Kinder über das Spielzeug direkt erreichen können.

dpa/are

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