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Hacker tauscht Fotos gegen Schwulenpornos

IS-Accounts bei Twitter Hacker tauscht Fotos gegen Schwulenpornos

Schwulenporno statt Profilbild: Ein Hacker des Anonymous-Netzwerks hat sich Konten von Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat vorgenommen. Statt Bildern erscheinen schwulenfreundliche Botschaften.

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Hacker des Netzwerks Anonymous haben IS-Accounts bei Twitter gehackt.

Quelle: Arno Burgi/Montage

Washington. Nach dem Attentat auf einen Nachtclub in Orlando ist ein US-Hacker auf Twitter-Accounts von Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingedrungen, um dort Schwulenpornos zu platzieren. Der Hacker mit dem Pseudonym WauchulaGhost hatte zunächst Bilder heterosexueller Pärchen beim Sex eingesetzt, ist aber nach dem Attentat dazu übergegangen, auch Homo-Sex und schwulenfreundliche Botschaften zu nutzen. "So viele Unschuldige verloren ihr Leben. Ich dachte, es müsse etwas geben, dass ich gegen Islamischen Staat tun können, um diese Menschen zu verteidigen", sagte der Unbekannte der " CNNMoney".

Er will in den vergangenen vier Wochen rund 250 Accounts gehackt haben.

"Warum übernehmen wir nicht deren Accounts?"

"Das machen einige Leute. Wir haben uns gedacht: "Warum übernehmen wir nicht deren Accounts ... und demütigen sie?"", sagte der Computerfachmann, der dem Hackerkollektiv Anonymous angehört. Nach solchen Hackerattacken erscheinen nach seinen Angaben Botschaften wie "Hallo, ich bin schwul und stolz darauf". Außerdem habe er über Direktnachrichten mit den Abonnenten des jeweiligen Accounts kommuniziert: "Ich plaudere ein paar Minuten mit ihnen, entweder auf Englisch oder Arabisch, und führe eine ganz normale Unterhaltung. Dann lasse ich sie wissen, dass es der 'Geist' ist."

Einige der gehackten Accounts sind bei Twitter inzwischen gesperrt.

dpa/RND/are

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