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Hackerattacke auf Router von Cisco

IT-Sicherheitsfirma warnt Hackerattacke auf Router von Cisco

Die IT-Sicherheitsfirma "FireEye" warnt vor einer groß angelegten Attacke auf Netzwerk-Technik. Hacker könnten sich durch das Leck in großem Stil Zugang zu Informationen verschafft haben, heißt es.

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Die Attacke läuft mindestens seit einem Jahr, schätzt Sicherheitsexperte David DeWalt.

Quelle: Oliver Berg

Frankfurt/Main. "Wir haben so etwas noch nie gesehen", ist ein Satz, den man selten von einer IT-Sicherheitsfirma hört. Eine aktuelle Attacke auf Router fällt jedoch in diese Kategorie. Im Visier stünden Router von Cisco, die Netze zum Beispiel von Firmen oder Behörden mit dem Internet verbinden, sagt "FireEye"-Chef David DeWalt.

So könnten auch Daten in Umgehung einer Firewall abgegriffen werden. Die Dimension der Arbeit, die dafür nötig sei, weise auf staatliche Akteure wie Geheimdienste hin, spekuliert DeWalt. Er machte keine Angaben dazu, welche Länder in Frage kämen. "FireEye" fand 14 von den Angreifern manipulierte Router in der Ukraine, auf den Philippinen sowie in Mexiko und Indien.

"Wahrscheinlich noch mehr Fälle"

Die Attacke laufe mindestens seit einem Jahr, schätzt Sicherheitsexperte DeWalt. "Wir gehen davon aus, dass es noch mehr Fälle gibt." Die Angreifer hätten ein großes Verständnis von der Funktionsweise der Cisco-Technik gezeigt: Ihre Software werde mitten im laufenden Betrieb manipuliert.

"FireEye" erläutert in einem Blogeintrag, wie ein angegriffener Router erkannt werden könne. Die Angreifer hätten zur Installation der Software entweder die Zugangsdaten für die Erst-Einrichtung des Routers verwendet, die von den Besitzern nicht geändert wurden, oder sich die Zugangsdaten auf einem anderen Weg verschafft.

Es gebe keine Hinweise auf eine vorab vorhandene Hintertür in der Cisco-Software. Die Hintertür werde allerdings mit der manipulierten Firmware eingerichtet.

dpa

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