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Eingeparkt: So befreiten Fans Olli Schulz

Hilferuf auf Facebook Eingeparkt: So befreiten Fans Olli Schulz

"Ich bin gefangen im Tropical Island": Sänger und Moderator Olli Schulz veröffentlichte am Montag einen Hilferuf auf Facebook. Sein Auto war eingeparkt worden. Also hetzte er seine Fans auf den Freizeitpark. Bis das Problem gelöst war.

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"So funktioniert also Social Media": Sänger und Moderator Olli Schulz veröffentlichte am Montag einen Hilferuf auf Facebook.

Quelle: Olli Schulz/Facebook

Krausnick. Olli Schulz (42) war mit seiner Tochter im "Tropical Islands" gewesen. "Wir sind geschwommen, war gar nicht so schlecht", berichtete Schulz am Montag auf seiner Facebook-Seite. Als der Entertainer und seine Tochter aber den Freizeitpark in Brandenburg wieder verlassen wollten, stellten sie fest: "Wir sind eingeparkt worden", schimpfte Schulz. "Der Typ hat uns eingeparkt, dritte Reihe, einfach so."

"Ich bin eine wichtige Person"

Zwar habe er schon den Betreiber des "Tropical Islands" informiert. "Die haben mir dreimal versprochen, sie helfen mir, dass derjenige, der mich eingeparkt hat, ausgerufen wird oder die Feuerwehr kommt", sagte Schulz. "Aber es passiert nichts." Also veröffentlichte Schulz einen Hilferuf auf Facebook.

"Kann jeder bitte einmal auf die Seite des 'Tropical Islands' schreiben: 'Lasst Olli Schulz frei'. Und bei der Info vom Tropical Islands anrufen", bat Schulz. "Damit die Druck kriegen. Damit die merken: Ich bin eine wichtige Person der Öffentlichkeit." Auf jeden Fall ist er eine Person mit vielen Fans: Seine Seite gefällt mehr als 300.000 Menschen.

Das Video wurde dann auch innerhalb weniger Stunden mehr als eine Million Mal aufgerufen. Viele kommentierten den Aufruf, auch der Betreiber des "Tropical Islands": "Hallo Olli Schulz, wir haben unser Rettungskommando sofort losgeschickt, um dir zu helfen. Vielleicht hättest du lieber dort parken sollen, wo das Parken auch erlaubt ist."

"Wir sind wieder in Freiheit"

Die Geschichte ging dann auch gut für Olli Schulz aus – vorerst zumindest. "So funktioniert also Social Media", schrieb der Moderator drei Stunden nach seinem Hilferuf. "Danke für alles. Wir sind schon länger wieder in Freiheit." Und an die Adresse des "Tropical Islands" schrieb er: Sollte er tatsächlich im Parkverbot gestanden haben, "dann hab ich ja mit 20 anderen Autos falsch geparkt. Vielleicht mal vernünftige Schilder aufbauen? Die Pommes waren aber gut."

Daraufhin veröffentlichte das "Tropical islands" selbst ein Video. Darin erklärt ein Mitarbeiter: "Liebe Superstars und lieber Oliver Schulz, auch für euch gilt die Straßenverkehrsordnung, die ziemlich eindeutig ist." Dazu zeigt er auf ein Verkehrsschild, das deutlich zu erkennen ist. "Wer verboten parkt, kann sich nicht auf seinen Superstar-Status berufen."

wer

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