Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mehrere Länder verbieten "Pokémon Go"

"Gefährliches Spiel" Mehrere Länder verbieten "Pokémon Go"

Fast überall auf der Welt spielen Menschen mit ihren Handys «Pokémon Go». Doch eben nur fast, denn in manchen Ländern ist die beliebte virtuelle Monsterjagd nur eingeschränkt möglich - oder sogar verboten.

Voriger Artikel
So können Sie das Konzert von Blind Guardian sehen
Nächster Artikel
Massive Sicherheitslücke bei Smartphones entdeckt
Quelle: dpa (Symbolbild)

Teheran/Kuala Lumpur. In mehreren Ländern dürfen die Menschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt das weltweit beliebte Handyspiel "Pokémon Go" spielen. Im Iran wurde das Spiel mit den kleinen Monstern aus Sicherheitsgründen komplett verboten. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internet-Kriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass "Pokémon Go" ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert. Wie viele Internetnutzer im Land bereits auf virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar - laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige.

Poké-Guide für Hannover

In Deutschland ist das Handyspiel weiter erlaubt. Wer in Hannover auf die Monster-Jagd gehen möchte, findet Tipps und Fundorte im großen Poké-Guide für die Stadt.

Auch Malaysias oberste islamische Autoritäten haben den Muslimen des südostasiatischen Landes das weltweit beliebte Handyspiel "Pokémon Go" verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, heißt es in einem am späten Freitagabend verkündeten Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. Das Spiel könne die Privatsphäre gefährden und zu Sucht sowie emotionalen Störungen führen. Gut 60 Prozent der mehr als 30 Millionen Einwohner Malaysias sind Moslems, der Islam ist dort Staatsreligion.

Keine Monsterjagd bei Wahllokalen

In Thailand forderte die Militärregierung dazu auf, in der Nähe von Wahllokalen auf "Pokémon Go" zu verzichten. Das Spiel war in Thailand am Samstag auf den Markt gekommen, einen Tag vor dem Referendum über eine neue Verfassung. "Die Menschen sollten es unterlassen, nahe Wahllokalen zu spielen - auch, wenn ein "seltenes" Pokémon dort auftauchen sollte", sagte der Wahl-Beauftrage Supachai Somcharen.

Mit dem Smartphone-Spiel "Pokémon Go" von Nintendo gehen Spieler in der realen Welt auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen