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Netzwelt Jan Böhmermann verspottet die AfD
Nachrichten Medien Netzwelt Jan Böhmermann verspottet die AfD
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09:50 19.02.2016
Mit einem Wahlplakat-Generator verspottet Jan Böhmermann die AfD. Quelle: Twitter/Jan Böhmermann
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Hannover

Sinnlose Parolen, viele Ausrufezeichen, Großschreibung und die bewusste Vernachlässigung von Rechtschreibung und Grammatik sind die Zutaten für Jan Böhmermanns neuesten Streich. Auf der Website "Du Für Deutschland" macht sich der Moderator über die Wahlplakate der AfD lustig. Der Name der Partei taucht zwar nirgendwo auf, aber die Farbgebung und das fiktive Logo lassen keinen Zweifel zu, dass es sich hier nur um eine Parodie auf die AfD handeln kann.

Die Internetseite generiert im Sekundentakt Plakate im Stil der Partei, die Nutzer direkt in den sozialen Netzwerken teilen können. "BALLABALLA! ARD auf 2, ZDF auf 1! MEINE MEINUNG!", wirbt beispielsweise "Dustin Göring" als "Bundesbarista mit besonderen Aufgaben" und Kakaolizenz für die "Durchfallfans für Deutschland".

Auch Bundesjustizminister Heiko Maas und Renate Künast diskutierten mit Böhmermann über die Frage, ob er die Wahlplakate "mit dem AfD Verständnis von Meinungsfreiheit" auf deren Facebookseite posten solle.

Maas beschwert sich zunächst über fehlende "GROSSBUCHSTABEN". Die seien schließlich wichtig für die Glaubhaftigkeit.

"LÖSCHEN SIE KEINE TWEETS!!!!! SAGEN SIE ENTLICH DIE WAHRHEIT, HERR ZNseurMINISTER!!!1111!!!!!", korrigiert Böhmermann seinen Tweet – Großbuchstaben, falsche Rechtschreibung und Ausrufezeichen in Til-Schweiger-Manier inklusive.

Zuletzt hatte Böhmermann als "P0L1Z1STENS0HN" mit "Ich hab Polizei", einem Musikvideo im Gangsterrap-Stil, für Aufsehen gesorgt.

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