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Jugendliche haben durchschnittlich 272 Facebook-Freunde
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Soziale Netzwerke Jugendliche haben durchschnittlich 272 Facebook-Freunde

Der virtuelle Freundeskreis von Jugendlichen in Deutschland wird einer Studie zufolge immer größer. In Internet-Netzwerken wie Facebook haben junge Menschen derzeit im Schnitt 272 Freunde, wie aus der am Freitag veröffentlichten neuesten JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) hervorgeht.

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Reichlich Kontakt: Jugendliche haben immer mehr Online-Freunde – im Schnitt 272.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Mannheim. Vor einem Jahr waren es noch 206 virtuelle Freunde. 57 Prozent der 12- bis 19-Jährigen sind der Studie zufolge täglich in Online-Netzwerken unterwegs. Die jährlich veröffentlichte JIM-Studie untersucht die Mediennutzung von Jugendlichen. 78 Prozent der Jugendlichen sind demnach mindestens mehrmals in der Woche in einem Internet-Netzwerk anzutreffen. Im Schnitt melden sie sich im Alter von 12,7 Jahren das erste Mal in einem solchen Online-Portal an. Ganz klar die Nase vorn hat dabei das in den USA gegründete Facebook, in dem 81 Prozent der jungen Internetnutzer aktiv sind.

Die gute Nachricht: Inzwischen schützen der Studie zufolge 87 Prozent der Jugendlichen ihre Profildaten in den Netzwerken mit der sogenannten Privacy Option, die nur bestimmten Personengruppen den Zugriff erlaubt. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Freundeszahlen sei diese Privatheit aber „relativ“, heißt es in der Studie.

Das Vertrauen in den Schutz ihrer Daten in den Netzwerken ist bei den Jugendlichen gesunken. Waren es vor einem Jahr noch zwei Drittel, die in dieser Hinsicht ein gutes oder sehr gutes Gefühl hatten, sind es jetzt nur noch 54 Prozent. Nur jeder zehnte Befragte fühlt sich in dieser Hinsicht sehr sicher.

Eine immer größere Rolle bei der Nutzung der Netzwerke spielt inzwischen das Handy: Setzte vor einem Jahr noch nur jeder Sechste der täglichen Netzwerknutzer auch sein Mobiltelefon ein, so sind es jetzt schon 41 Prozent. Der Kurznachrichtendienst Twitter dagegen sei für die meisten Jugendlichen eher ein „Randphänomen“.

Die Forscher befragten für die Studie im Frühsommer etwa 1200 junge Menschen. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest führt die Untersuchung seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durch.

dpa

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