Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Dieser Kommentar kostete einen Koch den Job

Fleisch ins Essen gemischt Dieser Kommentar kostete einen Koch den Job

Mit einem gedankenlosen Post bei Instagram hat sich ein Küchenchef in England sehr unbeliebt gemacht. Er schrieb, dass es seine persönliche Lieblingsbeschäftigung sei, Veganern heimlich tierische Produkte zu geben, ohne dass sie es merken würden. Dieser Satz kostete dem Briten nun den Job. 

Voriger Artikel
Facebook führt Komplett-Verschlüsselung ein
Nächster Artikel
Facebook bekommt die "Verschlossene Auster"

"Es ist meine Lieblingsbeschäftigung, Veganern tierische Produkte ins Essen zu mischen, ohne dass sie es merken"

Quelle: HAZ-Montage

Derby. In England hat ein Koch seinen Job verloren, nachdem er bei Instagram damit angegeben hatte, dass es seine persönliche Lieblingsbeschäftigung sei, Veganern heimlich tierische Produkte zu servieren, ohne dass sie es merken. Das berichtet der Telegraph

Als der 30-Jährige wenig später versicherte, dass das nur ein Scherz gewesen sei, um "militante Veganer" zu ärgern, war es bereits zu spät. Als Begründung gab er an, dass er sich habe provozieren lassen. "Woran erkennt man einen Veganer? Keine Sorge, er wird es dir erzählen.", schrieb Lambert zunächst auf Instagram – daraufhin entwickelte sich eine hitzige Diskussion, die nach und nach die Aufmerksamkeit von Veganern auf der ganzen Welt auf sich zog und zu einem gewaltigen Shitstorm für das Hotel in Derby heranwuchs.

Bald riefen Internetnutzer zum Boykott des Landhotels auf und überhäuften es bei Facebook mit schlechten Bewertungen. Die Proteste ebbten auch nicht ab, als die Hotelleitung versicherte, dass keinen Veganer tatsächlich Fleisch serviert worden sei. Dann folgte die Kündigung des Kochs.

Der Mann meldete sich im Nachhinein nochmal zu Wort: "Es war ein dummer Kommentar, den ich in Rage geäußert habe", stellte er klar. "Für's Protokoll: Ich habe kein Problem mit Veganern." Seinen Instagram Account hat der 30-Jährige inzwischen gelöscht. 

ewo

Diskutieren Sie mit!

Jeden Tag werden hier auf HAZ.de ausgewählte Artikel zum Kommentieren freigegeben. Bis zu drei Tage nach Veröffentlichung des Textes können Sie mitdiskutieren. Sie finden die Anmeldung und die bereits abgegeben Kommentare etwas weiter unten auf dieser Seite. Viel Spaß beim Kommentieren!

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen