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Kölner "Tatort" macht das Netz schlaflos

"Narben" Kölner "Tatort" macht das Netz schlaflos

Der Kölner "Tatort" führte die Ermittler Ballauf und Schenk am Sonntag in ein Kölner Flüchtlingsheim. Der Fall "Narben" wühlte auf und ließ die Zuschauer betroffen zurück.

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Die Kommissare Max Ballauf (r.) und Freddy Schenk ermittelten am Sonntag in einem Kölner Flüchtlingsheim.

Quelle: ARD

Köln. Schon lange hat der " Tatort" beim Kurznachrichtendienst Twitter keine so guten Kritiken mehr bekommen. Der Kölner Fall "Narben" um den Arzt Dr. Patrick Wangila (Jerry Elliott) erhitzte die Gemüter. Zunächst schien der aus dem Kongo stammende Mann Opfer einer Beziehungstat geworden zu sein – er hatte seine Frau mit einer Krankenschwester betrogen. Doch so einfach war der Fall für Max Ballauf und Freddy Schenk dann doch nicht: Die Ermittlungen führten die Kommissare in ein Kölner Flüchtlingsheim. Dort war erst vor wenigen Tagen bei einer Razzia eine Kongelesin tödlich verunglückt, von einer zweiten fehlte scheinbar jede Spur. Der Notfallarzt war – welch merkwürdiger Zufall – Doktor Wangila.

Doch der Ermordete war nicht nur Mordopfer, sondern auch Täter. Zusammen mit seinem Bruder Theo (Jerry Kwarteng) organisierte der Afrikaner als Teil einer Gruppe militanter Rebellen kriminelle Geschäfte – und traf in Köln auf eines seiner früheren Opfer: Die bei der Razzia verschwundene Kongolesin (Thelma Buabeng). Als die traumatisierte Frau versucht, ihren Peiniger mit einer Schere zu verletzen, greift Ballauf zur Waffe.

Neben der durchaus ernsthaften Thematik des undurchsichtigen Krimidramas freuten sich einige Nutzer des Kurznachrichtendienstes darüber, dass sich die Französisch-Stunden in der Schule endlich auszahlten.

Insgesamt erhielt der Kölner Fall fast durchweg positive Kritiken. Sowohl die Geschichte als auch die Leistung der Darsteller empfanden die Nutzer als "rundum gelungen".

Lob erntete der "Tatort" auch für seinen Minimalismus. Der Fokus des Flüchtlingsdramas war auf die Schicksale der Kriegsflüchtlinge gerichtet, und nicht etwa auf das Privatleben der Ermittler. Das Motto "Weniger Klamauk, mehr Inhalt" stieß auf große Zustimmung.

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