Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mann gibt Leergut für 800 Euro zurück

Netzfundstück Mann gibt Leergut für 800 Euro zurück

Einen solchen Kassenbon sieht man selten: In einem Getränkemarkt hat ein Mann so viel Leergut zurückgegeben, dass ihm dafür mehr als 800 Euro gutgeschrieben wurden. Ein erstaunter Mitarbeiter machte ein Foto und twitterte es.

Voriger Artikel
Erstes großes Update für "Pokémon Go"
Nächster Artikel
Das ändert sich durch das Windows-10-Update

Leergut-Automat (Symbolbild): In einem Getränkemarkt hat ein Kunde Pfandflaschen oder Pfanddosen im Wert von mehr als 800 Euro zurückgegeben.

Quelle: dpa/Twitter/NichtMarkForster

Hannover. Eine einzelne Flasche oder Dose bringt nicht viel. Zwischen 8 und 25 Cent. Aber wenn man viele Dosen und Flaschen zurückbringt, auf denen ein Pfand erhoben wurde, dann kann ein größerer Betrag zusammenkommen. Auf mehrere Hundert Euro werden aber wohl die wenigsten Menschen kommen. Umso ungewöhnlicher ist der Kassenbon, den der Mitarbeiter eines Getränkemarktes auf Twitter veröffentlichte – und über den seitdem viele Twitter-Nutzer staunen und diskutieren.

Demnach brachte ein Kunde Pfandflaschen oder Pfanddosen im Wert von mehr als 800 Euro zurück. Mehr als zwei Stunden habe der Mann vor dem Leergut-Automaten gestanden und die leeren Flaschen hineingeschoben, berichtete der Mitarbeiter des Getränkemarktes und Twitter-Nutzer NichtMarkForster auf Anfrage.

Sobald ein Betrag von 15 Euro erreicht war, spuckte die Maschine einen Beleg aus – und fing wieder bei Null Euro an. Deswegen reichte der Kunde an der Kasse 50 Bons über jeweils 15 Euro ein. Die mehr als 800 Euro ließ sich der Mann allerdings nicht auszahlen, sondern kaufte für einen großen Teil des Geldes den Energy-Drink "Red Bull". Er dürfte also bald wieder einen größeren Betrag vom Leergut-Automaten gutgeschrieben bekommen.

Hätte der Getränkemarkt die Rücknahme der Pfandflaschen verweigern dürfen? Die Frage sei nicht eindeutig zu beantworten, erklärte Dirk Peterson von der Verbraucherzentrale Hamburg der "Bild"-Zeitung. Im Gesetz gehe man von einer "handelsüblichen Menge" aus, ohne dass dieser Begriff näher erklärt werde. "Wenn eine Leergutsumme von 750 Euro zusammenkommt, kann ich mir gut vorstellen, dass eine Verweigerung der Rücknahme legitim ist, aber das ist nicht definiert", sagte Peterson der "Bild".

RND/wer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen