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17:02 18.12.2012
Instagram-Account verknüpfen, Bilder per Drag’n’Drop zusammenstellen, abschicken und hübsche Magnete nach Hause geliefert bekommen. Quelle: Screenshot

Tastatur mit Heißwaschgang
Eine Tastatur ist zum Schreiben da, doch so manches Exemplar sieht aus, als sei es als Frühstücksbrettchen zweckentfremdet worden: Kekskrümmel, Fettflecken, Kaffeespritzer – kurzum: ziemlich unappetitlich. Zwar gibt es desinfizierende Putztücher für Computerzubehör, aber die sind eher was für die Optik – der grobe Dreck versteckt sich unter den Tasten. Das Problem ist zwar nicht neu, die Firma Logitech hat jetzt aber einen neuen Ansatz gewählt: die wasser- und tauchfeste Tastatur für 39,99 Euro. Die K 310 soll ein Wasserbad bis 50 Grad und einen Tauchgang von bis 30 Zentimeter Wassertiefe überstehen. Ist der Kaffee nicht zu heiß gekocht, dürfte auch der umgekippte Becher auf dem Bürotisch kein Problem mehr sein.

Der sprechende Handschuh
Der Winter ist der Feind aller Smartphonebesitzer. Da hat man ein hochauflösendes und ultra-kratzfestes Megadisplay – doch kaum trägt man Handschuhe, zeigt es sich von jedweder Berührung unbeeindruckt. Wer telefonieren will, dem bleibt nichts anderes übrig als: Handschuhe aus, Handy in den Tiefen der Winterjacke suchen – und dann mit eisigen Finger in der Kälte stehen. Es geht aber auch einfacher – mit dem „Hi Call“-Handschuh von Hi-Fun. In diesem sind ein Mikrofon (kleiner Finger) und ein Lautsprecher (Daumen) eingebaut. Macht man die berühmte „Ruf mich an“-Geste, kann man dank der integrierten Bluetooth-Funktion problemlos telefonieren. Aktiviert und beendet wird das Gespräch, indem man zwei kleine Knöpfe auf dem Handschuh betätigt. Da ein spezieller Stoff verarbeitet wurde, lässt sich mit dem Handschuh auch das Smartphone-Display bedienen. 49,95 Euro kostet „Hi Call“. Wem das zu viel Geld ist, dem sei versichert: Irgendwann ist auch die Zeit der Handschuhe wieder vorbei.

Daumen hoch
Ausgestreckte Daumen sind spätestens seit Michael Schumacher verboten: uncool, abgelutscht und ziemlich out. Dann aber kam Mark Zuckerberg um die Ecke gebogen und machte den Ausdruck der siegesgewissen Lässigkeit wieder salonfähig. Rund eine Milliarde Menschen drücken mittlerweile bei Facebook unablässig auf den blauen Daumen, um irgendetwas toll zu finden. Ob Videos, Fotos oder sinnfreie Beiträge – egal, Hauptsache Daumen hoch. Da sich echte Facebook-Junkies – und davon gibt es eine ganze Menge – ein Leben ohne den blauen Daumen nicht mehr vorstellen können, haben ihn pfiffige Geschäftsleute in die analoge Welt geholt: In Form eines „Gefällt mir“-Stempels. Kurz aufs Stempelkissen gedrückt, und schon gibt’s Zuckerbergs Daumen auch offline. Natürlich garantiert ohne Datenschutzpannen. Wem Facebook, die Schufa oder der ganze Rest der Welt nicht in den Kram passt, der kann sich alternativ den „Dislike“-Stempel bestellen. Vielleicht beim nächsten Steuerbescheid einfach aufs Papier drücken.

Schwimmende Lautsprecher
Wasser und Technik – das geht selten gut aus, weshalb wohl kaum jemand mit gutem Gefühl sein Smartphone an den Wannenrand legt. Wer beim Baden trotzdem nicht auf die gespeicherte Musik verzichten will, der kann zur iDuck greifen: ein schwimmender Lautsprecher in Form einer Badeente. Übertragen wird die Musik mithilfe eines Transmitters (sinnigerweise in Hühnerei-Form), an dem der MP3-Player oder das Smartphone angeschlossen wird. Die Reichweite beträgt laut Hersteller zehn Meter – weit genug, damit beim großen Geplansche kein Wasser auf das Endgerät spritzt. Sollte man einmal keine mobile Musik griffbereit haben, dudelt die Ente dank des integrierten Radios munter weiter. Bei soviel Sound für 24,95 Euro bleibt man doch gerne ein bisschen länger in der Wanne.
Krökeln 2.0
Kurz vor Weihnachten haben Entwickler nerdigen Schnickschnacks meist die besten Einfälle – zwar benötigt man viele dieser Erfindungen nicht wirklich, dafür machen sie aber richtig Spaß. In diese Kategorie fällt auch der Tischkicker der Firma New Potato Tech. Beim „Classic Match Foosball“ (so nennen Briten den hierzulande auch als Krökeln bekannten Zeitvertreib) verwandelt sich der Bildschirm des iPad ins Spielfeld. Einfach die kostenlose App herunterladen und das Tablet in den Mini-Tisch einstecken – schon kann’s losgehen. Wie in der analogen Variante gibt es vier echte Drehgriffe auf jeder Seite – und die sollen laut Hersteller auch turbulente Partien überstehen. Bislang funktioniert der Mini-Kicker (89,95 Euro) nur mit iPads bis zur dritten Generation, der im aktuellsten Apple-Tablet verbaute neue Anschluss ist hingegen nicht kompatibel.

USB heizt ein
Glücklich wer von der Küchenausstattung seiner Oma profitieren kann. Die schöne alte Tasse aus Alu oder Emaille muss nämlich her, um vom mobilen USB-Tassenwärmer richtig profitieren zu können. Nur so überträgt sich die Wärme der bis 60 Grad heißen Heizplatte auf das Kaffeegefäß perfekt.  Versorgt wird das Gerät über den USB-Port des Computers – und wer will, kann mit der Heizplatte auch gleich noch vier weitere elektronische Geräte befeuern. Auf der Rückseite des Tassenwärmers befinden sich tatsächlich vier zusätzliche USB-Anschlüsse. So treffen sich die Generationen: Kaffee rein in Omas Tasse, USB-Kabel in den Computer, fertig. Übrigens: Sollte der Kaffee den Büroschlaf trotzdem nicht verhindern können – im Tassenwärmer ist auch eine Uhr mit Wecker eingebaut.Kostet 19,95 Euro.

Vom Netz an den Kühlschrank
Hunderte Instagram-Bilder schlummern im Laufe des Jahres im Speicher des Smartphones – doch was tun mit den ganzen hübschen Retro-Bildern? Instagram ist eine der größten und erfolgreichsten Fotogemeinschaften im Internet: Wer registriert ist, macht mit der App (iOS und Android) Fotos, legt einen netten Filter darüber und postet sie. Einige Dienstleister holen die virtuellen Bilder nun aber in den häuslichen Alltag: Zum Beispiel als Magnete für den Kühlschrank. Anbieter wie Getpicpack (verschickt aus Berlin) machen es ganz einfach: Instagram-Account verknüpfen, Bilder per Drag’n’Drop zusammenstellen, abschicken und hübsche Magnete nach Hause geliefert bekommen. So wird aus spontanen Momentaufnahmen ein persönliches Geschenk.

frs/sup/rah

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