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Netzwelt "Wenn Ihr Besuch habt, schließt bitte nicht ab"
Nachrichten Medien Netzwelt "Wenn Ihr Besuch habt, schließt bitte nicht ab"
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17:58 05.07.2016
Am Morgen wacht Tom in der Wohnung seiner Bekannten und stellt fest: Er ist eingesperrt worden. Er beginnt zu twittern – es wird eine ungewöhnliche Geschichte in mehreren Tweets. Quelle: Twitter/tomkraftwerk
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Bielefeld

Am Montagmorgen wacht der Soziologie-Student Tom in einem fremden Bett auf. Er hat bei einer Bekannten übernachtet. Sie muss am Morgen in die Uni, er dagegen hat frei. "Da hat sie gesagt, ich könne ruhig liegen bleiben und ausschlafen", erzählt Tom später "jetzt.de" und bleibt tatsächlich liegen. Es ist die falsche Entscheidung.

Nachdem Tom ausgeschlafen, geduscht und sich angezogen hat, will er die Wohnung verlassen – aber die Tür ist abgeschlossen. Und damit beginnt auf Twitter seine Live-Berichterstattung einer unbeabsichtigten Gefangenschaft.

Tom schreibt seiner Bekanntschaft und erkundigt sich, wann sie zurückkommt. Sie nimmt die Sache mit Humor. Er nicht.

Der 24-Jährige sucht nach einem anderen Ausgang. Aber die Wohnung liegt im dritten Stock. Aus dem Fenster zu klettern, ist keine gute Idee.

Tom hat Hunger. Aber er findet nichts für ein Frühstück – und zweifelt, ob diese Frau die richtige für ihn ist.

Der 24-Jährige fängt an, sich umzusehen. Welche Bücher liest seine Bekanntschaft? Und welche Filme schaut sie? Seine Zweifel an ihr wachsen.

Seine Freunde fordern ihn auf, er solle auch unterm Bett oder im Nachttisch nachschauen. "Aber das war mir zu creepy, das wäre zu weit gegangen", sagt Tom und versichert: "Ich habe aber nichts durchwühlt, nur Sachen angeguckt, die auch jeder Besucher auf Anhieb sehen würde."

Schließlich kommt seine Bekanntschaft doch früher wieder nach Hause – und nicht erst am Ende ihres Uni-Tages. Sie bringt sogar frischen Kaffee mit. "Und wir sehen uns unbedingt wieder", schreibt Tom auf Anfrage.

Aber am Dienstag stellt er erst einmal zufrieden fest, dass er an diesem Tag nicht eingesperrt worden ist.

RND/wer

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