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Wunderland nun auch bei Google Street View

Modelleisenbahn in Hamburg Wunderland nun auch bei Google Street View

Ab sofort können Menschen aus der ganzen Welt das Miniatur Wunderland besuchen, ohne nach Hamburg zu kommen – weil sie die riesige Modelleisenbahn auch mit Google Street View bereisen können. Dabei bekommen sie sogar mehr zu sehen als die Besucher vor Ort.

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Modell eines Google-Maps-Cars: Ab sofort können Google-Maps-Nutzer das Miniatur Wunderland auch in Google Street View erkunden.

Quelle: Axel Heimken/dpa

Hamburg. Das Miniatur Wunderland in Hamburg gilt als die größte Modelleisenbahn der Welt. Mehr als 900 Züge fahren täglich über die Anlage, die Gleise erstrecken sich über eine Länge von 13.000 Metern. 335.000 Lichter beleuchten die Anlage, mehr als 200.000 Figuren wurden bereits aufgestellt. Die Baukosten werden auf rund zwölf Millionen Euro geschätzt.

Aus der Perspektive eines Miniatur-Einwohners

Allein im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1,2 Millionen Menschen die Ausstellung. Ab sofort können noch viel mehr Menschen die Welt im Maßstab 1:87 sehen – sogar bequem vom Sofa aus. Seit Mittwoch erlauben kleine Kameras Einblicke in die Ecken und Winkel des Miniatur Wunderlandes in Hamburg. Die Aufnahmen lassen sich über Google Street View aufrufen.

"Unsere Aufnahmen zeigen auch Bereiche, die eigentlich nicht sichtbar sind, weil sie komplett verbaut wurden", sagte Programmmanager Sven Tresp bei der Vorstellung des Projekts. Und während die Besucher das Wunderland bislang nur von der Anlagenkante bewundern konnten, "ist es nun möglich, die Anlage aus der Perspektive der Miniatur-Einwohner bis ins letzte Detail zu erkunden", schwärmen die Macher der Modelleisenbahn.

Winzige Kameras auf Bussen und Zügen

Um die Mini-Welten fotografieren zu können, entwickelte Google winzige Kameras, die auf einen Bussen und Zügen der Modellwelt montiert wurden und durch die kleinen Straßen und auf den Schienen fahren. Auch ein kleines Google-Mobil im Maßstab 1:84 wurde angefertigt.

Wo keine Straßen entlang führen, bietet eine 360-Grad-Kamera eine Rundumansicht: Menschen aus der ganzen Welt können sich so das DJ-Bobo-Konzert in der Schweiz oder das Flughafenterminal am Knuffingen Airport anschauen.

Das Wunderland aus einer neuen Perspektive

"Wir freuen uns, dass es geklappt hat", sagte Frederik Braun, Mitbesitzer des Miniatur Wunderlandes. Es sei nicht leicht gewesen, die 1300 Quadratmeter große Modell-Welt zu digitalisieren. Die Aufnahmen seien über Monate nachts gefertigt worden.

75 Länder können Nutzer bereits virtuell mit Google-Street-View bereisen – nun kommt eine Modelleisenbahn dazu: Seit Mittwoch erlauben kleine Kameras Einblicke in die Ecken und Winkel des Miniatur Wunderlandes in Hamburg.

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"Nun können Menschen überall auf der Welt die vielen mit Humor und Liebe zum Detail gestalteten Szenen in der Street-View-Version erkunden", teilten die Betreiber des Wunderlandes mit. "Man kann sich jetzt wie ein Lokführer oder Busfahrer über die Anlage bewegen und von den großartigen Alpenpanoramen der Schweiz bis ins verschneite Schweden alles aus einer völlig neuen Perspektive sehen."

wer/dpa

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